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8. Mai – Die Rückreise beginnt, 1. Teil nach Tahiti

Nun ists also soweit, nach langer Zeit unterwegs beginnt heute unsere Rückreise mit einem ersten kleinen Teil bis Tahiti. Die Zeit in Französisch Polynesien war nochmals grossartig, aber nach so langer Zeit freuen wir uns nun auch wieder auf zuhause. Die eigenen vier Wände, nicht mehr aus dem Koffer leben, Familie und Freunde treffen… Da wir erst am Mittag abgeholt werden, hatten wir uns vorgenommen eine letzte Runde Stand Up Paddeln zu gehen. Leider spielt das Wetter nicht mit, es regnet die ganze Zeit. Wir lassen uns deshalb Zeit beim Frühstücken und anschliessend beim Koffer packen. Mit Regenschirm machen wir anschliessend noch eine letzte Runde über die wunderschöne Hotelanlage, dann gehts schon los.

Mit dem Bus fahren wir zum Fährterminal.

Bei unserem letzten mal in Moorea waren wir mit dem Flieger von Moorea nach Tahiti zurückgereist. Erst später hatten wir erfahren, dass auch eine Fähre fahren würde. Wir haben uns diesmal für die Fähre entschieden, noch ein letztes Mal Schiff fahren. Viele Einheimische fahren täglich mit der Fähre von Moorea nach Tahiti zur Arbeit, die Überfahrt dauert gerade einmal 30 Minuten. Als die Fähre gestartet ist wissen wir auch, wieso die Fähre nur 30 Minuten benötigt, für die gleiche Strecke für welche wir letztes Mal mit dem Katamaran etwa 3 Stunden gebraucht hatten. Die Fähre fährt unglaublich schnell und schwankt dabei ziemlich hin und her. Wer schnell Seekrank wird sollte definitiv das Flugzeug vorziehen. Zum Glück sind wir seetauglich, uns macht die Fahrt so richtig Spass.

In Tahiti gehts dann ins gleiche Hotel, in welchem wir schon bei der Ankunft aus Neuseeland waren. Viel Programm gibts aber nicht mehr, wir geniessen die letzten Stunden hier auf dem Liegestuhl am Strand.

7. Mai – Letzter Tag in Moorea

Leider ist es bereits so weit, unser letzter Tag in Moorea. Morgen starten wir unsere lange Rückreise. Den letzten Tag wollen wir nochmals richtig entspannen. Nur das Wetter spielt leider nicht ganz so mit, wie wir uns das wünschen würden. Während wir frühstücken regnet es draussen. Nach dem Frühstück gibts eine kleine Shoppingrunde, wir decken uns mit Vanilleschoten ein. Tahiti-Vanille wächst hier auf verschiedenen Inseln, auch in Moorea hatten wir bei unserem letzten Besuch hier eine Vanillefarm besucht. Für uns ist das dann eine schöne Erinnerung, wenn wir zuhause feine Desserts aus den Vanilleschoten zaubern. Wir hoffen, dass wir damit keine Probleme bei der Einreise nach Neuseeland haben, eigentlich dürfen organische Lebensmittel ja nicht eingeführt werden. Gemäss Internet dürfen getrocknete Tahiti-Vanilleschoten allerdings von Französisch Polynesien aus eingeführt werden, sofern sie gut verschlossen und originalverpackt sind. Nach dem Vanille-Kauf gehts wiedermal zum Stand Up Paddeln, viele Möglichkeiten haben wir ja nicht mehr.

Anschliessend legen wir uns auf den Liegestuhl und entspannen.

Nach einer Weile sehen wir ordentliche Regenwolken herbeiziehen. Wir hoffen noch, dass der Regen nicht so stark ausfällt. Kaum gedacht beginnt es aber zu schütten wie aus Kübeln.

Wir suchen Schutz an der Strandbar und nutzen den Regen für eine Glacepause.

Nach einer halben Stunde ist der Spuk dann wieder vorbei und der Himmel klart ein wenig auf. Unsere Strandtücher, welche wir auf dem Liegestuhl gelassen hatten, sind nun einige Kilo schwerer und tropfnass. Zum Glück kann man die hier jederzeit umtauschen und so gibts bald wieder neue Handtücher. Gegen Abend, ordentlich entspannt, machen wir dann einen «Abschieds-Spaziergang» zu den Delfinen und zu den Schildkröten.

Für den Abend haben wir uns einen Tisch beim Polynesischen Abend reserviert.

Traditionelle Speisen werden im Erdofen gekocht (die Französisch Polynesische Variante des Maori Hangi, welches wir in Neuseeland kennengelernt haben) und anschliessend begleitet von Polynesischer Musik und Tanz gegessen. Bei schönem Wetter wird am Strand gegessen, leider hat es heute viel zu oft geregnet. Somit müssen wir uns mit einem Platz im Restaurant zufrieden geben. Das Essen ist lecker, nur der fermentierte Schwertfisch, den Bastian probiert ist dann wohl doch etwas zu brutal für unseren Schweizer Gaumen. Bei der Polynesischen Show erkennt man dann ziemlich gut, dass die Maori Polynesische Wurzeln haben. Der Tanz der Männer unterscheidet sich kaum von der Maori-Show. Bei den Frauen fällt uns allerdings auf, dass diese hier eher zur Deko und für den «schönen» Teil des Tanzes zuständig sind, während bei den Maori die Frauen durchaus auch einen Part im Kriegstanz übernommen haben.

Zum Schluss der Show gibt es draussen noch eine Feuershow, welche ebenfalls nochmals sehr beeindruckend ist.

6. Mai – Und wieder nur entspannen und geniessen

Nach dem «vielen» Programm der letzten zwei Tage, haben wir für heute nichts geplant. Und so machen wir uns ziemlich spät auf den Weg zum Frühstück. Danach entscheide ich mich spontan, mir noch eine Massage im Spa zu gönnen. Schon 40 Minuten später liege ich auf der Massageliege, während Bastian im Hotelzimmer noch einige Fotos bearbeitet. Frisch entspannt machen wir anschliessend noch einen Spaziergang zu den Delfinen und zu den Schildkröten.

Das Wetter ist heute leider ein wenig stürmisch, wirklich viel Sonne wirds heute wohl nicht geben. Nach dem Mittagessen drehen wir erst mal wieder eine Runde mit dem Stand up Paddle und legen uns danach an den Strand. Das Wetter ist in der Zwischenzeit ein wenig besser, immer wieder scheint sogar die Sonne. Gegen Abend machen wir in der Lagune noch einige Fotos mit unserer Aufblasbaren Ananas. Passt perfekt, immerhin wird Moorea aufgrund ihrer Ananas Plantagen auch Ananas Insel genannt.

Vor und nach dem Nachtessen nutzen wir die Zeit dann noch ein wenig für unseren Blog und unsere Fotos.

5. Mai – Erkundungstour mit dem Auto

Nachdem wir beim letzten Mal in Moorea bereits eine geführte Erkundungstour gemacht hatten, möchten wir die Insel diesmal selbst mit dem Auto erkunden. Wir haben uns deshalb für heute ein Auto gemietet. Ausserdem wollen wir noch ein paar Souvenirs shoppen, was vom Hotel aus zu Fuss nicht so ganz einfach ist. Bis wir dann tatsächlich loskommen ist es bereits nach 10 Uhr, ist aber auch nicht so schlimm, so gross ist die Insel nicht. Die gesamte Strecke rund um die Insel ist nur gerade 60 Kilometer lang. Wir starten unsere Tour mit der Fahrt in Richtung dem Aussichtspunkt Belvedere im Inselinneren. Von dort aus kann man sehr gut den ursprünglichen Krater Mooreas erkennen. Ausserdem hat man hier eine gute Aussicht auf die zwei Buchten Cook Bay und Opunohu Bay, welche wir gestern bereits im dem Boot besucht hatten.

Nächste Station ist die Fruchtsaftfabrik Rotui, in welcher ein Grossteil der Ananase, welche hier auf den Plantagen wachsen, zu Fruchtsaft verarbeitet werden. Danach gehts weiter im Uhrzeigersinn um die Insel. Zwischendurch machen wir immer mal wieder einen Halt, wenn wir einen interessanten Shop sehen. Kurz nach dem Flughafen fahren wir zum Temae Beach, welcher (gemäss Watson) einer der schönsten Strände der Welt sein soll. Da Wochenende ist, ist der Strand sehr gut besucht. Und er ist wirklich schön gelegen, mit Palmen im Hintergrund und mit Blick auf Tahiti. Aber irgendwie finden wir, dass wir hier auch schon schönere Strände gesehen haben.

Wir fahren deshalb gleich weiter. Kurz darauf gibt es ein wenig erhöht einen Aussichtspunkt, von welchem aus man nochmals auf den Temae Beach blicken kann, sieht schon ein wenig schöner aus.

Die darauffolgenden Kilometer sind ganz hübsch anzusehen, haben allerdings nicht wahnsinnig viel zu bieten. Der Concierge hatte uns noch einen Strand in der Nähe des Hotels empfohlen, allerdings finden wir auch nach dem zweiten und dritten mal vorbeifahren nicht, wo der Zugang dazu sein soll und so geben wir auf, gehen zurück ins Hotel und legen uns dort noch ein wenig an den Strand. Zum Znacht bestellen wir uns heute einen Fisch-Spezialitäten Teller, welchen wir uns schon seit ein paar Tagen anschauen, enthalten sind geräucherter Lachs und Thunfisch, Crevetten und das für hier sehr typische Thunfisch Sashimi (roher Thunfisch in dünnen Scheiben) und Thunfischsalat (roher Thunfisch mit Cocosmilch Dressing). Schon der Anblick ist unglaublich und schmecken tuts auch noch.

4. Mai – Mein Geburtstag im Paradies

Nachdem bereits Bastian während unserer Reise seinen Geburtstag gefeiert hat bin heute ich dran. Ich kann mir kaum einen schöneren Ort vorstellen um Geburtstag zu feiern. Der Morgen fängt bereits gut an, jetzt darf ich endlich meine Perlenohrringe anprobieren, die wir gestern ausgewählt hatten. Danach gehts zum Frühstück und Bastian bedient mich mit allerhand Leckereien vom Frühstücksbuffet. Nach dem Frühstück gibts unsere alltägliche Stand up Paddle Tour durch die Lagune, bevor wir uns noch eine Runde an den Strand legen.

Um ein Uhr startet dann unser Nachmittagsprogramm, eine Boots-Schnorcheltour. Wir hatten bereits vor 1 1/2 Jahren, als wir in diesem Hotel waren, eine Whale Watching Tour mit dem Boot von Catamanu gemacht. Im Moment ist keine Walsaison, trotzdem wollen wir aber wieder mit dem gleichen Boot fahren. Ein Katamaran, welcher Touren mit bis zu 8 Leuten macht, also eine schön kleine Gruppe. Schon der Tourguide Maire, ein waschechter Polynesier aus Moorea, ist die Tour wert. Die Tour startet direkt beim Bootssteg des Hotels. Abgesehen von uns sind nur noch zwei Mexikaner an Bord, also eine schön kleine Runde heute. Den ersten Halt gibts bei einer Sandbank in der Lagune vor unserem Hotel. Hier schwimmen wir mit Schwarzspitzenriffhaien und Stachelrochen.

Auch wenn wir das nun bereits einige Male gemacht haben beeindrucken und die Tiere jedesmal wieder aufs Neue. Der Vorteil hier ist, dass wir fast alleine sind. Während noch zwei Boote dort waren als wir angekommen sind, sind wir in der Zwischenzeit das einzige Boot. Nun nutzt Bastian noch die Gelegenheit für ein paar Drohnenaufnahmen. Und mein Wunsch nach einem Bild von oben mit Haien wird endlich erfüllt.

Anschliessend geht die Tour der Küste entlang weiter zuerst in die Opunohu Bay und anschliessend in die Cook Bay (oder wie die Einheimischen sie nennen Pao Pao). Dabei erfahren wir noch allerhand spannendes über Moorea. Ausserhalb der Lagune gehts anschliessend wieder zurück. Bevor wir zum Hotel zurück fahren machen wir aber noch einen Schnorchel Halt zwischen zwei Motus (hier hatte man vor einem Jahr die Obamas beim Schwimmen und Stand up Paddeln beobachtet). Auch hier sind wir wieder das einzige Boot und haben die Lagune somit für uns, das Timing von Maire ist super. Auch hier hat Bastian nochmals die Möglichkeit, einige Drohnenaufnahmen zu machen.

Anschliessend gehts zurück zum Hotel. Nach ein wenig Entspannung machen wir uns bereit fürs Abendessen. Im Gegensatz zu sonst, wenn wir im normalen Restaurant essen, haben wir für heute einen Tisch im Gourmet Restaurant des Hotels reserviert. Als wir ins Restaurant kommen werden wir zum besten Tisch geführt, welcher auch noch zusätzlich mit Blumen dekoriert ist. Hier hatte wohl Bastian seine Hände im Spiel ;-)! Er hat es geschafft eine Geburtstagsüberraschung zu organisieren, auch wenn wir die ganze Zeit hier zusammen verbringen.

Wir essen sehr lecker und als wir fast fertig sind stimmt der Pianist im Restaurant doch tatsächlich noch ein Geburtstagsständchen für mich. Ein wenig unangenehm ist mir die Aufmerksamkeit ja schon, aber ich finde es trotzdem echt schön. Das Nachtessen ist ein wunderschöner Abschluss für einen super Geburtstag, welchen ich so sicher nicht so schnell wieder erleben werden.

Von heute gibts sogar zwei Video-Zusammenschnitte

Drohne:

GoPro:

3. Mai – Heute nur geniessen

Heute beginnt unser Tag wiedermal mit einem guten Frühstück mit Meeresblick, welch ein guter Start. Nach dem Frühstück besuchen wir zuerst die Delfine und dann die Schildkröten, bei welchen es um 10 Uhr eine Fütterung und zusätzliche Infos geben soll.

Zuerst sehen wir zu, wie die kleineren Schildkröten Octopus zu Fressen bekommen. Dann können wir bei der Krankengymnastik einer deutlich grösseren Schildkröte zuschauen. Sie hatte sich am Nacken verletzt und hat nun deshalb Mühe beim Luft holen an der Wasseroberfläche.

Von der Mitarbeiterin der Auffangstation erfahren wir dann, dass die meisten Schildkröten hier nur für ein paar Wochen sind und dann wieder in die freie Wildbahn zurückkommen. Der Aufenthalt hier soll so kurz wie möglich gehalten werden, damit sich die Tiere auch danach noch in der offenen Lagune zurechtfinden und sich nicht an die Gefangenschaft gewöhnen. Nur einzelne Tiere werden den Rest ihres Lebens in der Auffangstation verbringen müssen, da sie nicht mehr alleine überlebensfähig sind. Nach dem Besuch bei den Schildkröten machen wir uns nun auf den Weg zum Perlenshop in der Nähe unseres Hotels. In Französisch Polynesien gibt es die so genannten Tahiti Perlen, schwarze Perlen, welche nur hier gezüchtet werden. Da morgen mein Geburtstag ist, spendiert mir mein grosszügiger Mann ein Paar Perlenohrringe, welche ich heute aussuchen darf. Aus einer Auswahl von zueinander passenden Perlenpaaren wähle ich die Farbe aus, welche mir am Besten gefällt. Danach werden die Perlen mit Ohrsteckern versehen. Nach dem Perlenshopping verschlägts uns dann wieder auf das Stand up Paddle. Wir finden es sehr gemütlich, ein wenig in der Lagune vor dem Hotel herumzupaddeln. Zum Mittagessen gibts eine Polynesische Sushi Variante, sehr lecker.

Den Nachmittag verbringen wir dann gemütlich auf dem Liegestuhl am Strand. Kurz vor dem Sonnenuntergang machen wir nochmals einen Spaziergang durch die Hotelanlage und besuchen die Delfine.

2. Mai – Wir verlassen Bora Bora in Richtung Moorea

Leider haben wir nur eine Nacht in diesem schönen Häuschen direkt am Strand gebucht, für mehr Nächte wäre dieses Hotel wohl zu teuer gewesen ;-)! Heute reisen wir deshalb bereits wieder weiter. Aber die Anreise zum Flughafen ist schon das nächste Highlight, wir werden mit dem Bootsshuttle des Hotels zum Flughafen gebracht, welcher sich auf einer vorgelagerten Insel befindet. Zum Abschied im Hotel bläst ein Mitarbeiter ins Muschelhorn und ebenfalls auf dem Bootssteg steht ein Ukulelespieler. Auch Bastian versucht sich noch als Muschelhornbläser und es klappt sogar einigermassen.

Danach steigen wir ins Boot und geniessen unsere letzte Fahrt durch Bora Boras Lagune. Ist deutlich gemütlicher so, als mit dem Bus in den Hauptort zu fahren und dort auf den Airport Shuttle umzusteigen.

Nach dem Check in geniessen wir bis zum Boarding noch ein wenig den Blick auf die Lagune. Mit dem Flieger landen wir dann etwa 40 Minuten später in Moorea, der kleinen Schwesterinsel von Tahiti.

Hier waren wir bereits bei unserem letzten Aufenthalt in Französisch Polynesien, nun wollen wir die Insel aber noch ein wenig ausgiebiger erkunden. Mit dem Bus gehts ins Intercontinental Moorea, Highlights dieses Hotels (und Grund wieso wir letztes Mal überhaupt in dieses Hotel kamen) sind ein Dolphin Center sowie eine Meeresschildkröten Auffangstation. Im Dolphin Center leben drei pensionierte US Navy Delfine in einem abgetrennten Teil der Lagune. In der Auffangstation für Meeresschildkröten werden Schildkröten gepflegt, welche mit Verletzungen oder ähnlichem in Französisch Polynesien gefunden werden, immer mit dem Ziel die Schildkröten möglichst schnell wieder in die freie Wildbahn zurückzubringen. Nach unserer Ankunft im Hotel gibts erstmal etwas zu Essen. Danach machen wir beim Concierge noch Reservierungen für die nächsten Tage. Als wir die Rezeption verlassen wollen regnet es in strömen. Trotzdem besuchen wir noch die Delfine, haben aber ziemlich schnell keine Lust mehr, weil der Regen nicht nachlässt. Wir holen den Schirm aus dem Zimmer und machen uns auf den Weg zum Shop auf der anderen Strassenseite, wirklich erfolgreich sind wir allerdings auch hier nicht. Wenigstens hat nun aber der Regen aufgehört und so starten wir nochmals einen Versuch bei den Delfinen, nun ists deutlich besser.

Wir könnten den Tieren ewig beim Schwimmen und Spielen zuschauen, irgendwann gehen wir dann aber doch weiter zu den Meeresschildkröten. Im Vergleich zu Landschildkröten, bei welchen die Fortbewegung ziemlich mühsam aussieht, bewegen sich Meeresschildkröten ziemlich elegant im Wasser.

Nun merken wir allerdings, dass wir heute doch einiges an Streck über die Hotelanlage zurückgelegt haben und unsere Beine ziemlich müde sind. Zum Sonnenuntergang setzen wir uns gemütlich an den Strand und geniessen.

Das anschliessende Nachtessen wird durch Polynesische Klänge von der Show in einem anderen Teils des Restaurants begleitet, was wir ebenfalls sehr geniessen.

1. Mai – Ende der Katamarantour

Nach drei Nächten auf dem Katamaran ist heute leider bereits wieder Schluss damit. Um acht Uhr morgens verlassen wir den Katamaran im Hafen von Vaitape, dem Hauptort von Bora Bora. Auch wenn die Kommunikation mit unseren Mitreisenden aufgrund der Sprachbarriere ein wenig schwierig war ist die Verabschiedung ziemlich herzlich. War wieder eine tolle Zeit auf dem Boot. Bevor wir Bora Bora verlassen, werden wir aber erst noch eine Nacht hier verbringen. Wir dachten wenn wir schon hier sind nutzen wir die Gelegenheit nochmals diese paradiesische Insel ein wenig zu geniessen. Eigentlich sollten wir direkt vom Hafen abgeholt werden, leider hat wohl etwas nicht geklappt und so stehen wir nach einer halben Stunde immer noch dort.

Unser Skipper geht dem Ganzen dann mal nach und nochmals eine knappe halbe Stunde später sind wir dann mit einem Ersatztransport auf dem Weg ins Hotel Intercontinental Le Moana. Die Begrüssung ist wahnsinnig herzlich und zu unserer Überraschung ist sogar unser Zimmer schon bezugsbereit. Die Hotelanlage ist klein, übersichtlich und schön eingewachsen mit Palmen, Bananenstauden und allerhand anderem Grünzeug, was bei uns als Zimmerpflanze durchgehen würde. Wir haben für unsere Nacht in Bora Bora ein Bungalow am Strand gebucht. Nicht ganz so luxuriös wie die Overwaterbungalows dies hier überall gibt, aber unserer Ansicht nach nicht weniger schön.

Ursprünglich hatten wir vor mit dem Fahrrad zum Shopping in den Hauptort zu fahren. Im Hotel erfahren wir allerdings, dass heute wegen Feiertags viele Geschäfte geschlossen sind. Und eigentlich haben wir sowieso viel mehr Lust ein wenig den schönen Strand zu geniessen. Und so legen wir uns erstmal auf die Liegen auf unserer Terrasse direkt am weissen Sandstrand, traumhaft. Erst fürs Mittagessen bewegen wir uns kurz weg, ein paar Meter weiter den Strand entlang ist das Strandrestaurant des Hotels. Nachdem wir unsere aufblasbare Ananas ein wenig ausprobiert haben geniessen wir wieder die Liegen und den Strand.

Zum Sonnenuntergang gehen wir zum Matira Beach, welcher sich neben dem Hotel befindet. Der Matira Beach ist der schönste Strand von Bora Boras Hauptinsel. Hier kann man unglaublich weit in die Lagune hinauslaufen, da das Wasser immer höchstens gerade so über den Bauch geht. Dies ergibt eine riesige blautürkise Lagune. Die Stimmung hier ist sehr angenehm, da heute Feiertag ist sind auch viele Einheimische am Strand und geniessen den schönen Abend.

Danach heissts frischmachen, denn um halb Sieben werden wir heute für unser Nachtessen im Bloody Marys abgeholt. Die Atmosphäre hier in diesem Restaurant ist einfach speziell. Wir kommen ins Restaurant hinein und bekommen als erstes die noch rohen Fisch und Fleischstücke gezeigt, welche heute zur Auswahl stehen.

Diese werden dann grilliert und mit Beilagen serviert. Wir entscheiden uns für eine kleine Vorspeise und Bastian Spicy Tuna und ich Lobster als Hauptgang. Wo sollte man das ausprobieren wenn nicht hier. Die Vorspeise ist schon mal sehr gut. Und der Hauptgang sieht ziemlich spektakulär aus und schmeckt ebenfalls, mal abgesehen davon, dass er Hummer nicht ganz einfach zu essen ist.

An der Bar gönnen wir uns noch einen Drink und lassen so den Abend ausklingen.

30. April – Schnorcheln zum Frühstück

Auf der Suche nach Mantarochen starten wir heute unseren ersten Schnorchelgang in der Lagune von Bora Bora bereits um sieben Uhr, vor dem Frühstück. Um diese Zeit ist es noch ein wenig schwieriger vom Beiboot aus ins Wasser zu springen, aber es lohnt sich definitiv. Die Stimmung ist um diese Zeit speziell

Wir schnorcheln in einem Gebiet, in dem sich häufiger mal Mantarochen aufhalten, da das Wasser hier besonders Planktonhaltig ist und die Mantas sich hier entsprechend gut ernähren können. Wir schnorcheln bereits eine Weile, als der erste unserer Gruppe einen Manta entdeckt. Sofort schwimmen wir zu ihm und folgen dem Manta, bis er in tiefere Gewässer verschwindet. Diese Rochenart ist besonders gross und bewegt sich im Vergleich zu den Stachelrochen von gestern deutlich eleganter durch das Wasser, wahnsinnig beeindruckend. Kurz nach dem ersten Manta finden wir dann auch noch einen zweiten, welcher sogar ziemlich weit nach oben schwimmt, weshalb wir ihn noch besser und grösser sehen können als den ersten. Durch den Plankton ist das Wasser auch dementsprechend trüb.

Nach dem erfolgreichen Schnorchelgang gibts zurück auf dem Katamaran erstmal Frühstück. Danach segeln wir ein Stück weiter die Lagune hinunter bis zu einem Motu, auf welchem wir heute Mittagessen werden. Vor dem Mittagessen gibts aber bereits den nächsten Schnorchelgang. Diesmal sind wir auf der Suche nach Adlerrochen. Von der Form her gleichen diese eher den Mantas als den Stachelrochen, jedoch sind sie deutlich kleiner als die Mantas. Gemäss unserem Skipper John soll es hier Gruppen von 5 bis zu 20 Alderrochen haben, welche gemeinsam durch die Lagune schweben. Leider sehen wir heute aber nur vereinzelte Exemplare, welche höchstes paarweise zusammen schwimmen. Aber auch so sind sie natürlich wunderschön anzuschauen.

Unterwegs begegnen wir auch noch einem Barracuda, wenn man aber mal dessen Zähne gesehen hat, möchte man diesem lieber nicht zu nahe kommen.

Mit der Zeit merken wir, wie die starke Strömung und dagegen anzuschwimmen ziemlich in die Beine und Arme geht. Wir geben deshalb auf und schwimmen zurück zum Katamaran, von wo aus wir schon bald darauf zum Motu aufbrechen, auf welchem wir unser Mittagessen erhalten werden. Dort angekommen spannen wir auf den Liegestühlen am Strand erst mal ein wenig aus. Danach nutzen wir die Zeit bis das Essen bereit ist um Fotos der Lagune zu machen, auch die Drohne kommt wiedermal zum Einsatz.

Zum Zmittag erhalten wir traditionelle einheimische Gerichte, beispielsweise rohen Thunfisch, Fisch-/Poulet-Pfanne und Kokosnusskuchen. Wirklich lecker, und dazu noch mit dieser Aussicht.

Gut verköstigt haben wir nun noch Zeit, den Strand hier ein wenig zu geniessen. Zwischendurch macht sich Bastian nochmals auf den Weg um Adlerrochen zu fotografieren, in der Zwischenzeit ist eine Gruppe mit 7 Rochen aufgetaucht

Irgendwann wirds denn meisten wohl zu langweilig am Strand, so sind Bastian und ich plötzlich alleine dort, alle anderen unserer Gruppe sind zum Katamaran zurückgeschwommen oder mit dem Kanu zurückgepaddelt.

Unser Skipper vergisst uns aber zum Glück nicht und so werden wir dann irgendwann auch noch abgeholt. Schwimmen wäre für uns wohl keine so gute Option gewesen mit Bastians prall gefülltem Fotorucksack. Gemütlich schippern wir anschliessend der Lagune entlang in Richtung der anderen Seite der Hauptinsel. Zwischendurch nutzen einheimische Kanufahrer die stehende Welle hinter unserem Katamaran um mit dem Kanu zu surfen, macht Spass dabei zuzusehen. Ein Stück vor unserem heutigen Nachtankerplatz befindet sich das Bloody Marys, ein weltbekanntes Restaurant, welches schon von etlichen Promis besucht wurde. Vor dem Restaurant steht eine Tafel. auf welcher all die klingend Namen von Promis wie beispielsweise Bill Gates, Marlon Brando, Warren Buffett oder Cameron Diaz stehen, welche bereits mal hier zu Besuch waren. Aber eigentlich ist das Restaurant selbst auch einen Besuch wert, wie ein Sandstrand unter Dach. Als wir am Bootssteg des Bloody Marys vorbeifahren sagt Bastian im Scherz zu Skipper John wir könnten da ja noch einen Drink nehmen. Kaum ausgesprochen ändert John den Kurs des Bootes und steuert auf das Bloody Marys zu. Wir haben 10 Minuten um uns abfahrbereit zu machen, dann gehts mit dem Beiboot zum Drink, tolle Sache. Als wir wieder nach draussen kommen ist es bereits dunkel und so verbringen wir die Nacht hier.

29. April – Bora Bora wir kommen

Wie immer auf Booten haben wir ziemlich gut geschlafen. Das Schaukeln des Schiffs wiegt einem schön in den Schlaf. In der Nacht konnten wir zudem durch das geöffnete Dachfenster die Sterne sehen, besser gehts kaum. Morgens um halb sieben läutet aber bereits unser Wecker, Der Tag auf dem Boot startet früh. Bereits um sieben Uhr gibt es Frühstück, bei wunderschönem Ausblick auf die Lagune. Nach dem Frühstück starten wir unsere Fahrt nach Bora Bora.

Das Meer ist heute ziemlich ruhig, es hat nur sehr langgezogene Wellen, welche ein leichtes Schaukeln ergeben. Wir geniessen die drei Stündige Fahrt auf dem Oberdeck des Katamarans, wir sind in der Zwischenzeit zum Glück ziemlich Seeerprobt und so macht uns das Geschaukel nichts aus. Andere Passagiere sehen da deutlich gequälter aus. Kurz vor dem Eintritt in die Lagune gibts den ersten Schnorchelgang heute. Wir Schnorcheln mit Zitronenhaien und den deutlich kleineren Schwarzspitzenriffhaien.

Kaum im Wasser schwimmt einer der Zitronenhaie direkt auf mich zu, ein ziemlich beängstigendes Gefühl, auch wenn ich weiss, dass die einem eigentlich nichts machen. Das Wasser ist hier ziemlich tief, alleine das ist schon speziell. Ausnahmsweise bin diesmal aber ich die, die kaum mehr aus dem Wasser kommen möchte, echt tolles Gefühl so im tiefen Meer zu schwimmen. Irgendwann müssen wir dann aber doch zurück auf den Katamaran und wir fahren weiter zu unserem heutigen Mittagshalt in der Lagune von Bora Bora. Nach dem Mittagessen bleibt uns viel Zeit um zu schwimmen und Kanu zu fahren. Ich geh also mit dem Kanu los und Bastian packt seine Drohne aus. Schon toll welche Bilder mit der Drohne in der wunderschönen Lagune gemacht werden können. Mit dem Kanu schippere ich gemütlich durch die Lagune, zwischendurch schwimmt immer wieder mal ein Stachelrochen an mir vorbei, einfach traumhaft.

Als nächstes gehts zum Hai- und Rochenfüttern. In der Lagune treffen wir uns mit anderen Booten und füttern die Rochen mit Fisch. Dadurch werden auch Schwarzspitzenriffhaie angezogen. Die Rochen sind ziemlich aufdringlich und so ganz wohl ist mir dabei jeweils nicht. Immerhin weiss ich, dass sie durchaus beissen können, wenn sie wollen und ihr Stachel sogar tödlich sein könnte. Ausserdem ist des doch leicht unangenehm, wenn man plötzlich etwas glitschiges an den Beinen oder den Armen spürt. Bastian hat aber wahnsinnig Freude daran, sowohl am Füttern der Rochen als auch am Fotografieren der Rochen und Haie. Leider ist durch die vielen Leute der Sand aufgewirbelt und die Sicht im Wasser entsprechend schlecht.

Weiter gehts dann wieder auf dem Katamaran zum nächsten Schnorchelspot, heute haben wir ziemlich viel vor. Und so stoppen wir an deinem Ort in der Lagune, wo das Wasser ein wenig tiefer ist. Mit Brotstücken locken wir die schönen Fische an und sie kommen in Scharen.

Da das Wasser tief und die Korallen mit den Fischen entsprechend weit entfernt sind, sieht man die Fischen sonst nicht so gut. Als ich eigentlich schon zurückschwimmen will sehe ich eine Muräne, welche sich den Felsen entlang schlängelt

Und da bin ich dann noch eher froh, dass der Boden so weit von mir entfernt ist. Da die Strömung hier ziemlich stark ist, werde ich langsam müde und schwimme zurück zum Boot, während sich Bastian noch ein wenig länger den Korallen widmet. Anschliessend fahren wir innerhalb der Lagune rund um Bora Bora zu unserem heutigen Ankerplatz für die Nacht. Hier haben wir wunderschöne Aussicht auf den höchsten Berg Bora Boras „Otemanu“ und auf der anderen Seite auf die vielen teuren Hotels auf den vorgelagerten Motus. Egal ob St. Regis oder Four Seasons, Luxushotelketten welche etwas auch sich halten haben hier ein Hotel. Rund um uns herum natürlich die wunderschöne türklisblaue Lagune.