29. April – Bora Bora wir kommen

Wie immer auf Booten haben wir ziemlich gut geschlafen. Das Schaukeln des Schiffs wiegt einem schön in den Schlaf. In der Nacht konnten wir zudem durch das geöffnete Dachfenster die Sterne sehen, besser gehts kaum. Morgens um halb sieben läutet aber bereits unser Wecker, Der Tag auf dem Boot startet früh. Bereits um sieben Uhr gibt es Frühstück, bei wunderschönem Ausblick auf die Lagune. Nach dem Frühstück starten wir unsere Fahrt nach Bora Bora.

Das Meer ist heute ziemlich ruhig, es hat nur sehr langgezogene Wellen, welche ein leichtes Schaukeln ergeben. Wir geniessen die drei Stündige Fahrt auf dem Oberdeck des Katamarans, wir sind in der Zwischenzeit zum Glück ziemlich Seeerprobt und so macht uns das Geschaukel nichts aus. Andere Passagiere sehen da deutlich gequälter aus. Kurz vor dem Eintritt in die Lagune gibts den ersten Schnorchelgang heute. Wir Schnorcheln mit Zitronenhaien und den deutlich kleineren Schwarzspitzenriffhaien.

Kaum im Wasser schwimmt einer der Zitronenhaie direkt auf mich zu, ein ziemlich beängstigendes Gefühl, auch wenn ich weiss, dass die einem eigentlich nichts machen. Das Wasser ist hier ziemlich tief, alleine das ist schon speziell. Ausnahmsweise bin diesmal aber ich die, die kaum mehr aus dem Wasser kommen möchte, echt tolles Gefühl so im tiefen Meer zu schwimmen. Irgendwann müssen wir dann aber doch zurück auf den Katamaran und wir fahren weiter zu unserem heutigen Mittagshalt in der Lagune von Bora Bora. Nach dem Mittagessen bleibt uns viel Zeit um zu schwimmen und Kanu zu fahren. Ich geh also mit dem Kanu los und Bastian packt seine Drohne aus. Schon toll welche Bilder mit der Drohne in der wunderschönen Lagune gemacht werden können. Mit dem Kanu schippere ich gemütlich durch die Lagune, zwischendurch schwimmt immer wieder mal ein Stachelrochen an mir vorbei, einfach traumhaft.

Als nächstes gehts zum Hai- und Rochenfüttern. In der Lagune treffen wir uns mit anderen Booten und füttern die Rochen mit Fisch. Dadurch werden auch Schwarzspitzenriffhaie angezogen. Die Rochen sind ziemlich aufdringlich und so ganz wohl ist mir dabei jeweils nicht. Immerhin weiss ich, dass sie durchaus beissen können, wenn sie wollen und ihr Stachel sogar tödlich sein könnte. Ausserdem ist des doch leicht unangenehm, wenn man plötzlich etwas glitschiges an den Beinen oder den Armen spürt. Bastian hat aber wahnsinnig Freude daran, sowohl am Füttern der Rochen als auch am Fotografieren der Rochen und Haie. Leider ist durch die vielen Leute der Sand aufgewirbelt und die Sicht im Wasser entsprechend schlecht.

Weiter gehts dann wieder auf dem Katamaran zum nächsten Schnorchelspot, heute haben wir ziemlich viel vor. Und so stoppen wir an deinem Ort in der Lagune, wo das Wasser ein wenig tiefer ist. Mit Brotstücken locken wir die schönen Fische an und sie kommen in Scharen.

Da das Wasser tief und die Korallen mit den Fischen entsprechend weit entfernt sind, sieht man die Fischen sonst nicht so gut. Als ich eigentlich schon zurückschwimmen will sehe ich eine Muräne, welche sich den Felsen entlang schlängelt

Und da bin ich dann noch eher froh, dass der Boden so weit von mir entfernt ist. Da die Strömung hier ziemlich stark ist, werde ich langsam müde und schwimme zurück zum Boot, während sich Bastian noch ein wenig länger den Korallen widmet. Anschliessend fahren wir innerhalb der Lagune rund um Bora Bora zu unserem heutigen Ankerplatz für die Nacht. Hier haben wir wunderschöne Aussicht auf den höchsten Berg Bora Boras „Otemanu“ und auf der anderen Seite auf die vielen teuren Hotels auf den vorgelagerten Motus. Egal ob St. Regis oder Four Seasons, Luxushotelketten welche etwas auch sich halten haben hier ein Hotel. Rund um uns herum natürlich die wunderschöne türklisblaue Lagune.

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