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9. Juni – Über den Dreibündenstein nach Feldis

Heute haben wir eine Wanderung auf dem Programm welche ich bereits aus meiner Kindheit kenne und welche für uns jedes Jahr mindestens einmal sein muss, die Rundwanderung von Brambrüesch über den Dreibündenstein nach Feldis. Für die Anreise benötigen wir nichtmal das Auto, von uns Zuhause sinds gerade einmal 5 Minuten mit dem Velo zur Talstation der Brambrüeschbahn. Mit der Gondelbahn gehts zuerst aufs Känzeli, danach mit den kleinen 4-er Gondeln nach Brambrüesch, auf unseren Churer Hausberg. Hier startet unsere Wanderung. Wiedermal gehts zum Start steil bergauf, der Puls wird also schon zum Start ordentlich in die Höhe getrieben. Es würde auch eine „gemütlichere“ Variante für den ersten Teil geben, aber wieso auch ;-)! Bei unserer Variante auf unserer Variante liegen zudem die Spundisköpfe, einem Aussichtspunkt mit wunderschönem Blick ins Churer Rheintal.

Über die Skipiste gehts weiter zur Talstation der Sesselbahn Hühnerköpfe und der Bahn entlang zu deren Bergstation, wo wir den höchsten Punkt unserer heutigen Wanderung erreichen. Deshalb gibts nun erstmal etwas zu essen. Bastian nutzt die Möglichkeit auch noch für ein paar Drohnenaufnahmen.

Von da aus sinds dann nur noch wenige Minuten bis zum Dreibündenstein. Mit einem Stein wird der einzige dreifache Grenzpunkt des ehemaligen Freistaats der Drei Bünde markiert, es handelt sich somit um einen historischen Ort der Bündner Geschichte.

Nach einem kurzen Fotostopp beim Stein gehts Weiter in Richtung Feldis. Nachdem wir eine Hochebene überquert haben gehts weiter hinunter zur Emser Alp und von da aus weiter zur Feldiser Alp.

Die Landschaft fasziniert uns jedesmal wieder. Von der Feldiser Alp gehts über einen gut ausgebauten Weg an verschiedenen Maiensässen und Alphütten hinunter nach Feldis. Unser Timing heute ist super, denn kurz nachdem wir bei der Bergstation der Luftseilbahn Rhäzüns-Feldis eintreffen fährt die Gondel auch schon los. Die Bahn fährt dem Fels entlang, hoch über dem Rhein nach Rhäzüns. Als wir auf an der Talstation auf den Bus warten, haben wir dann auch endlich Zeit unsere Früchte zu essen, welche wir bis jetzt mitgetragen haben. Mit dem Bus gehts dann zurück nach Chur und mit dem Velo wieder nach Hause. Obwohl die Wanderung eher zu den kürzeren gehört, sind wir ordentlich geschafft.

3. Juni 2018 – Wandern am Walensee

Nachdem wir gestern den ganzen Tag mit Fischen am Sufersersee verbracht haben ist heute Zeit für eine Wanderung. Wie bereits letztes Jahr haben wir uns nämlich vorgenommen mindestens eine Wanderung pro Woche zu machen, mal kürzer mal länger und natürlich immer abhängig vom Wetter. Heute haben wir Glück und das Wetter ist super, wenn auch teilweise ein wenig bewölkt. Da es diesen Winter sehr viel Schnee gab, liegt in den Bergen auch jetzt noch ziemlich weit runter Schnee, zu hoch hinaus kanns also nicht gehen. Ideal ist der Wanderweg oberhalb des Walensees, von Walenstadt am einen Ende des Sees bis Weesen am anderen Ende des Sees. Leider ist der Weg zwischen Quinten und Beetlis aufgrund eines Felssturzes gesperrt, somit können wir nur den ersten Teil der Wanderung von Walenstadt nach Quinten machen. Entsprechend müssen wir heute nicht so früh aufstehen wie gestern zum Fischen. Erst um 10 Uhr starten wir zuhause. Heute wandern wir zusammen mit meinen Eltern und werden von ihnen direkt vor dem Haus abgeholt. Da in Walenstadt aktuell die Walenseebühne aufgestellt wird können wir nicht direkt am See parkieren, sondern müssen auf den Ersatzparkplatz in der Nähe ausweichen. Danach starten wir in Richtung See und sind überrascht wie viele Leute doch in Badebekleidung am See liegen, obwohl es im Moment noch ziemlich frisch ist. Nach den ersten gemütlichen Schritten entlang des Sees gehts kurz darauf ziemlich schnell hinauf in Richtung Walenstadtberg. Der Weg ist nicht sehr anspruchsvoll aber ziemlich anstrengend. Zum Glück geht man hauptsächlich im Wald, was bei den steigenden Temperaturen sehr angenehm ist. Der anstrengende Aufstieg wird aber mit einem wunderschönen Ausblick auf den Walensee auf der einen Seite und auf die Churfirsten auf der anderen Seite belohnt.

Hier geniessen wir dann auch unseren Zmittag. Danach gehts auf einem Waldweg wieder herunter zum See.

Nachdem wir ein weiteres Stück dem See entlang gelaufen sind machen wir an einem schönen Plätzchen am See nochmals eine Pause.

Eigentlich ist man schon fast versucht nach der Anstrengung in den See zu hüpfen, allerdings reicht es Bastian und mir dann doch bereits mit den Füssen baden zu gehen, doch ordentlich kalt. Es ist aber auch unglaublich schön im Schatten zu sitzen und den Blick auf den See zu geniessen. Danach gehts weiter dem See entlang nach Quinten.

Ein Teil der Strecke ist ziemlich spektakulär dem Fels entlang, Bastian nutzt die Gelegenheit dann auch gleich noch für ein paar Drohnenaufnahmen.

Kurz darauf erreichen wir Quinten, wo wir uns ein Glace gönnen. Zurück nach Walenstadt gehts dann mit dem Schiff. Ein weiterer Grund wieso ich diese Wanderung so mag, Wandern am See und anschliessend Schifffahren, perfekte Kombination für mich. Entsprechend geniesse ich die 40 Minütige Fahrt zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung

26. Mai – Zurück in den Bündner Bergen

Nachdem wir das erste Wochenende nach unserer langen Reise auf Junggesellenabschieden verbracht haben (Bastian mit seinem zukünftigen Schwager in Luzern und ich mit Bastians Schwester in München) freuen wir uns heute darauf, endlich wieder in den Bündner Bergen wandern zu gehen. Wahnsinnig hoch hinaus können wir noch nicht, da ziemlich weit runter Schnee liegt. Ausserdem möchten wir zum Start gemütlich anfangen. Wir entscheiden uns für eine Wanderung von Wiesen nach Filisur, die Via Romantica. Mit dem Auto fahren wir nach Filisur. Von dort aus gehts mit dem Zug auf einer kurzen Fahrt über das Wiesner Viadukt nach Wiesen.

Dort starten wir gleich ziemlich Steil den Berg hoch, gemütlich starten ist wohl nicht. Der erste Teil der Strecke führt über eine Kiesstrasse nach Jenisberg. Wir hatten hier eher eine Maiensäss-Siedlung erwartet, hier siehts aber eher nach richtigem Dorf aus.

Danach wird der Weg anspruchsvoller, ein spektakulärer Pfad führ dem Berg entlang durch das Drostobel. Teilweise durch den Wald, dann wieder über breite Schuttfelder.

Immer wieder bietet sich eine grandiose Aussicht über das Tal und auf das Wiesner Viadukt.

Unterwegs Picknicken wir mit grossartiger Aussicht und kurz darauf findet Bastian noch eine kleine flache Stelle, auf welcher er seine Drohne starten kann.

Der Abstieg ist danach deutlich weniger steil als der Aufstieg. Nach gut drei Stunden Wanderzeit sind wir wieder zurück in Filisur beim Auto und sind doch ein wenig müde. Fürs erste Mal diese Saison (die Wanderungen in Neuseeland ausgenommen) hats gereicht und nun freuen wir uns auf den Liegestuhl zuhause.

11./12. Mai – Auckland-Dubai-Zürich

Unsere letzte Nacht ist vorbei, heute startet unser langer Flug nach Hause. Da wir erst am Abend fliegen, können wir aber nochmals einen ganzen Tag in Auckland geniessen. Als erstes gönnen wir uns ein ordentliches Frühstück in einem kleinen Cafe in der Nähe des Hotels. Wir hatten bereits gestern entdeckt, dass es hier Egg Royal gibt, dies lässt sich Bastian natürlich nicht zweimal sagen.

Anschliessend packen wir alles zusammen und unterziehen unser Gepäck einer Abschluss-Gewichtskontrolle, alles im grünen Bereich.

Wir stellen unser Gepäck wieder im Hotel ein und starten unsern letzten Tag in Auckland. Wie könnte es anders sein, zuerst kaufen wir uns Sushi und gehen zum Viadukt Harbour. Kaum die Packung aufgemacht beginnts aber leider zu regnen und wir müssen uns einen Unterstand suchen, einen Schirm haben wir nicht und einen kaufen wollen wir nicht, kein Platz. Da wir Zeit haben entscheiden wir uns tatsächlich, doch noch drei Ansichtskarten zu kaufen und zu schreiben. Die letzten acht Wochen hatten wir nie wirklich Lust dazu. Da der Regen plötzlich stärker wird suchen wir uns einen Platz in einem Cafe im Hafen und schreiben unsere Karten.

Da es danach immer noch nicht aufgehört hat bestellen wir eine nächste Runde und quatschen noch ein wenig. Zwischendurch kommt immer wiedermal der Chef des Cafes zu uns und spricht ein wenig mit uns.

Irgendwann geben wir dann doch auf, der Regen scheint nicht mehr weniger zu werden. Dann machen wir uns langsam auf den Weg in Richtung Hotel, wir haben noch ordentlich Zeit bis zum Abflug. Wir schlendern ein wenig den Schaufenstern der Luxusmarken und der Bijouterien entlang und bestaunen die schönen Schmuckstücke. Tatsächlich gehen wir so langsam, dass wir schlussendlich ziemlich pünktlich zurück im Hotel sind. Für die Fahrt zum Flughafen haben wir uns wieder einen Super Shuttle reserviert und halten entsprechend danach Ausschau. Als nach 10 Minuten immer noch kein Super Shuttle aufgetaucht ist ruft der Concierge des Hotels sofort bei der Firma an und erkundigt sich. Blöderweise hatte die Firma aber keinen Super Shuttle mehr zur Verfügung und hat uns ein Taxi geschickt, was wir jedoch nicht wussten und welches wir entsprechend nicht erkannten. Nach einigem hin und her sitzen wir dann mit einer halben Stunde Verspätung doch im Taxi, zum Glück hatte ich den Super Shuttle extra genügend früh reserviert und so kommen wir trotz Verspätung immer noch früh genug am Flughafen an. Als wir unser Gepäck aufgeben sind wir dann doch ein wenig nervös, sind aber dann tatsächlich genau in den 60 kg drin. Nur die Fischerrute darf leider nicht mit, die müssten wir als Frachtgut aufgeben, das ist uns dann doch zu umständlich. Da wir nicht wissen ob wir im Flieger noch ein Nachtessen erhalten gibts in der Abflughalle, wie könnte es anders sein, noch eine letzte Runde Sushi.

Als wir nach acht in den Flieger einsteigen wünschten wir uns, wir wären bereits in Zürich. Wir haben so gar keine Lust auf den 17 Stunden Flug nach Dubai. Nach dem langen Tag in Auckland sind wir aber immerhin ziemlich müde und so können wir die ersten 6 oder 7 Stunden des Flugs schlafen. Glücklicherweise ist der Flieger nicht gut ausgebucht und so haben wir eine 3er Sitzreihe für uns zu zweit, entsprechend kann ich mich ziemlich ausbreiten und schon fast liegend schlafen. Da wir mit der Nacht mitfliegen haben wir fast den ganzen Flug über Nacht, erst kurz vor Dubai setzt die Dämmerung ein. Wir stellen fest, dass es keinen grossen Unterschied macht, ob der Flug 17 Stunden, oder wie von Dubai nach Sydney auf dem Weg runter 13 Stunden dauert. Lange ist lange. In Dubai ist wieder alles schön effizient und so sind wir ziemlich schnell durch die Sicherheitskontrolle und wieder am Gate für den Flug nach Zürich. Da uns das Frühstück im Flieger jeweils nicht so geschmeckt hat gönnen wir uns hier am Flughafen noch ein Croissant und einen Kaffee, deutlich besser als im Flieger. Auf dem letzten Flug, den knapp 7 Stunden von Dubai nach Zürich, kann ich dann sogar nochmals ein wenig schlafen. Und wenn man weiss, dass man danach am Ziel ist, ist doch auch deutlich weniger mühsam zu fliegen, als wenn viele Flugstunden vor einem liegen. In Zürich angekommen fühlen wir uns dann gar nich so müde. Zuerst müssen wir mal den ewigen Weg zum Gepäckband hinter uns bringen, danach gehts ja aber zum Glück schnell. Zum Glück haben wir auch wieder ein „Taxi“ nach Hause. Meine Eltern holen uns vom Flughafen ab, was doch deutlich gemütlicher ist mit dem vielen Gepäck, als mit dem Zug zu gehen und unterwegs noch umsteigen zu müssen. Natürlich freue ich mich auch, meine Eltern schon jetzt wieder zu sehen. Während meine Mutter und ich uns während der Fahrt nach Chur unglaublich viel zu erzählen haben ist Bastian im Moment wohl froh, dass er selbst nicht mitsprechen muss. Für mich geht die Fahrt so ziemlich schnell und schon bald sehen wir die ersten Bündner Berge, irgendwie lässt das unser Herz schon ein wenig höher schlagen. Schlussendlich sind wir dann froh, als wir endlich in Chur sind und endlich wieder die Türe zu unseren eigenen vier Wänden öffnen. Nach den ziemlich kleinen und stark dekorierten Hotelzimmern kommt uns unsere Wohnung plötzlich wahnsinnig leer vor. Nun freuen wir uns einfach nur noch auf unser gemütliches Bett. Bis es soweit ist, müssen wir aber noch ein wenig durchhalten. Wiederhaben wir uns zum Ziel gesetzt frühestens um acht Uhr ins Bett zu gehen, um so möglichst gut gegen den Jetlag ankämpfen zu können. Und so nutzen wir die Zeit um unsere Koffer auszupacken und all die schönen Erinnerungen und Souvenirs anzuschauen. Ausserdem haben sich in den letzten acht Wochen einige Fernsehsendungen auf unserem Swisscom TV Account angesammelt, welch uns nun ein wenig von der Müdigkeit ablenken sollen. Tatsächlich halten wir ziemlich lange durch, irgendwann fallen uns dann aber die Augen zu, gute Nacht!

9. Mai/10.Mai – Zurück nach Auckland

Heute müssen wir sehr früh aufstehen, bereits vor 6 Uhr werden wir im Hotel abgeholt und zum Flughafen in Papeete gebracht. Blöderweise sind wir das Hotel, das am weitesten vom Flughafen entfernt ist und so machen wir gefühlt unendlich viele Stopps in verschiedenen Hotels auf dem Weg zum Flughafen. Auf dem Flughafen decken wir uns dann mit unseren restlichen Polynesischen Francs noch mit Souvenirs ein, in der Schweiz können wir die sowieso nicht mehr umtauschen.

Schon bald startet dann auch schon unser Flieger der Air Tahiti Nui in Richtung Auckland. Angesichts unserer nächsten Flüge zurück in die Schweiz scheint uns dieser 6 Stunden Flug schon fast kurz. Nach der Landung in Auckland sind wir ziemlich schnell durch die Passkontrolle und die Kontrolle der Bio Security (die Vanilleschoten waren kein Problem). Mit einem Super Shuttle, einer Art Gemeinschaftstaxi gehts dann in die Innenstadt von Auckland zu unserem Hotel, dem Sky City Hotel. Das Gepäck, welches wir vor zwei Wochen hier eingestellt hatten ist schnell gefunden, entscheidendes Stichwort hierfür war die Fischerrute, doch ziemlich auffällig mit unserem Gepäck. Wir bringen schnell das Gepäck ins Zimmer und suchen uns dann erstmal etwas zu essen. Wie bereits vor zwei Wochen in Auckland holen wir uns eine Portion Sushi und gehen zum Viadukt Harbour, gefällt uns immer noch.

Anschliessend gehts zurück zum Hotel, nun geht der Packspass los. Leider ist unser Gepäck in den letzten acht Wochen plötzlich auf unerklärliche Weise deutlich schwerer geworden und so haben wir ziemlich Mühe, die 30 kg Maximalgepäck pro Person einzuhalten (Begrenzung der Anzahl Gepäckstücke haben wir zum Glück nicht). Unsere Gepäckwaage, welche wir vor zwei Wochen gekauft hatten, war kurz nach dem Kauf wie vom Erdboden verschluckt und so müssen wir uns tatsächlich nochmals eine Gepäckwaage kaufen. Nun wird also jedes einzelne Stück im Koffer überprüft und noch einiges aussortiert, sowohl halbleere Shampooflaschen, als auch sonstige unnötigen Verpackungen oder Kleider, welche sowieso nicht mehr so brauchbar sind. Nach ewigem hin und her packen, aussortieren, wiegen, rechnen, nochmals aussortieren, nochmals wiegen schaffen wir es am Schluss tatsächlich auf total 60 kg. Wäre ja auch nicht so lustig gewesen einfach für das Übergepäck zu bezahlen. Für unser letztes Nachtessen haben wir uns einen Tisch im Restaurant Orbit 360 im Skytower reserviert. Uns so machen wir uns am Abend auf den Weg auf den Skytower. Die Aussicht über das nächtliche Auckland ist einfach gigantisch.

Leider haben wir die Anstrengungen des Tages ein wenig unterschätzt. Immerhin sind wir nach Neuseeländischer Zeit um 3 Uhr morgens aufgestanden und bereits 6 Stunden geflogen. Die schnelle Liftfahrt in den Turm bekommt uns deshalb nicht so gut und wir kämpfen beide ein wenig mit dem Kreislauf. Irgendwann entscheiden wir, dass es so keinen Sinn macht hier zu essen und so fahren wir enttäuscht wieder hinunter. Uns bleibt nichts anderes übrig als im Hotel zu essen und bald ins Bett zu gehen.

8. Mai – Die Rückreise beginnt, 1. Teil nach Tahiti

Nun ists also soweit, nach langer Zeit unterwegs beginnt heute unsere Rückreise mit einem ersten kleinen Teil bis Tahiti. Die Zeit in Französisch Polynesien war nochmals grossartig, aber nach so langer Zeit freuen wir uns nun auch wieder auf zuhause. Die eigenen vier Wände, nicht mehr aus dem Koffer leben, Familie und Freunde treffen… Da wir erst am Mittag abgeholt werden, hatten wir uns vorgenommen eine letzte Runde Stand Up Paddeln zu gehen. Leider spielt das Wetter nicht mit, es regnet die ganze Zeit. Wir lassen uns deshalb Zeit beim Frühstücken und anschliessend beim Koffer packen. Mit Regenschirm machen wir anschliessend noch eine letzte Runde über die wunderschöne Hotelanlage, dann gehts schon los.

Mit dem Bus fahren wir zum Fährterminal.

Bei unserem letzten mal in Moorea waren wir mit dem Flieger von Moorea nach Tahiti zurückgereist. Erst später hatten wir erfahren, dass auch eine Fähre fahren würde. Wir haben uns diesmal für die Fähre entschieden, noch ein letztes Mal Schiff fahren. Viele Einheimische fahren täglich mit der Fähre von Moorea nach Tahiti zur Arbeit, die Überfahrt dauert gerade einmal 30 Minuten. Als die Fähre gestartet ist wissen wir auch, wieso die Fähre nur 30 Minuten benötigt, für die gleiche Strecke für welche wir letztes Mal mit dem Katamaran etwa 3 Stunden gebraucht hatten. Die Fähre fährt unglaublich schnell und schwankt dabei ziemlich hin und her. Wer schnell Seekrank wird sollte definitiv das Flugzeug vorziehen. Zum Glück sind wir seetauglich, uns macht die Fahrt so richtig Spass.

In Tahiti gehts dann ins gleiche Hotel, in welchem wir schon bei der Ankunft aus Neuseeland waren. Viel Programm gibts aber nicht mehr, wir geniessen die letzten Stunden hier auf dem Liegestuhl am Strand.

7. Mai – Letzter Tag in Moorea

Leider ist es bereits so weit, unser letzter Tag in Moorea. Morgen starten wir unsere lange Rückreise. Den letzten Tag wollen wir nochmals richtig entspannen. Nur das Wetter spielt leider nicht ganz so mit, wie wir uns das wünschen würden. Während wir frühstücken regnet es draussen. Nach dem Frühstück gibts eine kleine Shoppingrunde, wir decken uns mit Vanilleschoten ein. Tahiti-Vanille wächst hier auf verschiedenen Inseln, auch in Moorea hatten wir bei unserem letzten Besuch hier eine Vanillefarm besucht. Für uns ist das dann eine schöne Erinnerung, wenn wir zuhause feine Desserts aus den Vanilleschoten zaubern. Wir hoffen, dass wir damit keine Probleme bei der Einreise nach Neuseeland haben, eigentlich dürfen organische Lebensmittel ja nicht eingeführt werden. Gemäss Internet dürfen getrocknete Tahiti-Vanilleschoten allerdings von Französisch Polynesien aus eingeführt werden, sofern sie gut verschlossen und originalverpackt sind. Nach dem Vanille-Kauf gehts wiedermal zum Stand Up Paddeln, viele Möglichkeiten haben wir ja nicht mehr.

Anschliessend legen wir uns auf den Liegestuhl und entspannen.

Nach einer Weile sehen wir ordentliche Regenwolken herbeiziehen. Wir hoffen noch, dass der Regen nicht so stark ausfällt. Kaum gedacht beginnt es aber zu schütten wie aus Kübeln.

Wir suchen Schutz an der Strandbar und nutzen den Regen für eine Glacepause.

Nach einer halben Stunde ist der Spuk dann wieder vorbei und der Himmel klart ein wenig auf. Unsere Strandtücher, welche wir auf dem Liegestuhl gelassen hatten, sind nun einige Kilo schwerer und tropfnass. Zum Glück kann man die hier jederzeit umtauschen und so gibts bald wieder neue Handtücher. Gegen Abend, ordentlich entspannt, machen wir dann einen „Abschieds-Spaziergang“ zu den Delfinen und zu den Schildkröten.

Für den Abend haben wir uns einen Tisch beim Polynesischen Abend reserviert.

Traditionelle Speisen werden im Erdofen gekocht (die Französisch Polynesische Variante des Maori Hangi, welches wir in Neuseeland kennengelernt haben) und anschliessend begleitet von Polynesischer Musik und Tanz gegessen. Bei schönem Wetter wird am Strand gegessen, leider hat es heute viel zu oft geregnet. Somit müssen wir uns mit einem Platz im Restaurant zufrieden geben. Das Essen ist lecker, nur der fermentierte Schwertfisch, den Bastian probiert ist dann wohl doch etwas zu brutal für unseren Schweizer Gaumen. Bei der Polynesischen Show erkennt man dann ziemlich gut, dass die Maori Polynesische Wurzeln haben. Der Tanz der Männer unterscheidet sich kaum von der Maori-Show. Bei den Frauen fällt uns allerdings auf, dass diese hier eher zur Deko und für den „schönen“ Teil des Tanzes zuständig sind, während bei den Maori die Frauen durchaus auch einen Part im Kriegstanz übernommen haben.

Zum Schluss der Show gibt es draussen noch eine Feuershow, welche ebenfalls nochmals sehr beeindruckend ist.

6. Mai – Und wieder nur entspannen und geniessen

Nach dem „vielen“ Programm der letzten zwei Tage, haben wir für heute nichts geplant. Und so machen wir uns ziemlich spät auf den Weg zum Frühstück. Danach entscheide ich mich spontan, mir noch eine Massage im Spa zu gönnen. Schon 40 Minuten später liege ich auf der Massageliege, während Bastian im Hotelzimmer noch einige Fotos bearbeitet. Frisch entspannt machen wir anschliessend noch einen Spaziergang zu den Delfinen und zu den Schildkröten.

Das Wetter ist heute leider ein wenig stürmisch, wirklich viel Sonne wirds heute wohl nicht geben. Nach dem Mittagessen drehen wir erst mal wieder eine Runde mit dem Stand up Paddle und legen uns danach an den Strand. Das Wetter ist in der Zwischenzeit ein wenig besser, immer wieder scheint sogar die Sonne. Gegen Abend machen wir in der Lagune noch einige Fotos mit unserer Aufblasbaren Ananas. Passt perfekt, immerhin wird Moorea aufgrund ihrer Ananas Plantagen auch Ananas Insel genannt.

Vor und nach dem Nachtessen nutzen wir die Zeit dann noch ein wenig für unseren Blog und unsere Fotos.

5. Mai – Erkundungstour mit dem Auto

Nachdem wir beim letzten Mal in Moorea bereits eine geführte Erkundungstour gemacht hatten, möchten wir die Insel diesmal selbst mit dem Auto erkunden. Wir haben uns deshalb für heute ein Auto gemietet. Ausserdem wollen wir noch ein paar Souvenirs shoppen, was vom Hotel aus zu Fuss nicht so ganz einfach ist. Bis wir dann tatsächlich loskommen ist es bereits nach 10 Uhr, ist aber auch nicht so schlimm, so gross ist die Insel nicht. Die gesamte Strecke rund um die Insel ist nur gerade 60 Kilometer lang. Wir starten unsere Tour mit der Fahrt in Richtung dem Aussichtspunkt Belvedere im Inselinneren. Von dort aus kann man sehr gut den ursprünglichen Krater Mooreas erkennen. Ausserdem hat man hier eine gute Aussicht auf die zwei Buchten Cook Bay und Opunohu Bay, welche wir gestern bereits im dem Boot besucht hatten.

Nächste Station ist die Fruchtsaftfabrik Rotui, in welcher ein Grossteil der Ananase, welche hier auf den Plantagen wachsen, zu Fruchtsaft verarbeitet werden. Danach gehts weiter im Uhrzeigersinn um die Insel. Zwischendurch machen wir immer mal wieder einen Halt, wenn wir einen interessanten Shop sehen. Kurz nach dem Flughafen fahren wir zum Temae Beach, welcher (gemäss Watson) einer der schönsten Strände der Welt sein soll. Da Wochenende ist, ist der Strand sehr gut besucht. Und er ist wirklich schön gelegen, mit Palmen im Hintergrund und mit Blick auf Tahiti. Aber irgendwie finden wir, dass wir hier auch schon schönere Strände gesehen haben.

Wir fahren deshalb gleich weiter. Kurz darauf gibt es ein wenig erhöht einen Aussichtspunkt, von welchem aus man nochmals auf den Temae Beach blicken kann, sieht schon ein wenig schöner aus.

Die darauffolgenden Kilometer sind ganz hübsch anzusehen, haben allerdings nicht wahnsinnig viel zu bieten. Der Concierge hatte uns noch einen Strand in der Nähe des Hotels empfohlen, allerdings finden wir auch nach dem zweiten und dritten mal vorbeifahren nicht, wo der Zugang dazu sein soll und so geben wir auf, gehen zurück ins Hotel und legen uns dort noch ein wenig an den Strand. Zum Znacht bestellen wir uns heute einen Fisch-Spezialitäten Teller, welchen wir uns schon seit ein paar Tagen anschauen, enthalten sind geräucherter Lachs und Thunfisch, Crevetten und das für hier sehr typische Thunfisch Sashimi (roher Thunfisch in dünnen Scheiben) und Thunfischsalat (roher Thunfisch mit Cocosmilch Dressing). Schon der Anblick ist unglaublich und schmecken tuts auch noch.

4. Mai – Mein Geburtstag im Paradies

Nachdem bereits Bastian während unserer Reise seinen Geburtstag gefeiert hat bin heute ich dran. Ich kann mir kaum einen schöneren Ort vorstellen um Geburtstag zu feiern. Der Morgen fängt bereits gut an, jetzt darf ich endlich meine Perlenohrringe anprobieren, die wir gestern ausgewählt hatten. Danach gehts zum Frühstück und Bastian bedient mich mit allerhand Leckereien vom Frühstücksbuffet. Nach dem Frühstück gibts unsere alltägliche Stand up Paddle Tour durch die Lagune, bevor wir uns noch eine Runde an den Strand legen.

Um ein Uhr startet dann unser Nachmittagsprogramm, eine Boots-Schnorcheltour. Wir hatten bereits vor 1 1/2 Jahren, als wir in diesem Hotel waren, eine Whale Watching Tour mit dem Boot von Catamanu gemacht. Im Moment ist keine Walsaison, trotzdem wollen wir aber wieder mit dem gleichen Boot fahren. Ein Katamaran, welcher Touren mit bis zu 8 Leuten macht, also eine schön kleine Gruppe. Schon der Tourguide Maire, ein waschechter Polynesier aus Moorea, ist die Tour wert. Die Tour startet direkt beim Bootssteg des Hotels. Abgesehen von uns sind nur noch zwei Mexikaner an Bord, also eine schön kleine Runde heute. Den ersten Halt gibts bei einer Sandbank in der Lagune vor unserem Hotel. Hier schwimmen wir mit Schwarzspitzenriffhaien und Stachelrochen.

Auch wenn wir das nun bereits einige Male gemacht haben beeindrucken und die Tiere jedesmal wieder aufs Neue. Der Vorteil hier ist, dass wir fast alleine sind. Während noch zwei Boote dort waren als wir angekommen sind, sind wir in der Zwischenzeit das einzige Boot. Nun nutzt Bastian noch die Gelegenheit für ein paar Drohnenaufnahmen. Und mein Wunsch nach einem Bild von oben mit Haien wird endlich erfüllt.

Anschliessend geht die Tour der Küste entlang weiter zuerst in die Opunohu Bay und anschliessend in die Cook Bay (oder wie die Einheimischen sie nennen Pao Pao). Dabei erfahren wir noch allerhand spannendes über Moorea. Ausserhalb der Lagune gehts anschliessend wieder zurück. Bevor wir zum Hotel zurück fahren machen wir aber noch einen Schnorchel Halt zwischen zwei Motus (hier hatte man vor einem Jahr die Obamas beim Schwimmen und Stand up Paddeln beobachtet). Auch hier sind wir wieder das einzige Boot und haben die Lagune somit für uns, das Timing von Maire ist super. Auch hier hat Bastian nochmals die Möglichkeit, einige Drohnenaufnahmen zu machen.

Anschliessend gehts zurück zum Hotel. Nach ein wenig Entspannung machen wir uns bereit fürs Abendessen. Im Gegensatz zu sonst, wenn wir im normalen Restaurant essen, haben wir für heute einen Tisch im Gourmet Restaurant des Hotels reserviert. Als wir ins Restaurant kommen werden wir zum besten Tisch geführt, welcher auch noch zusätzlich mit Blumen dekoriert ist. Hier hatte wohl Bastian seine Hände im Spiel ;-)! Er hat es geschafft eine Geburtstagsüberraschung zu organisieren, auch wenn wir die ganze Zeit hier zusammen verbringen.

Wir essen sehr lecker und als wir fast fertig sind stimmt der Pianist im Restaurant doch tatsächlich noch ein Geburtstagsständchen für mich. Ein wenig unangenehm ist mir die Aufmerksamkeit ja schon, aber ich finde es trotzdem echt schön. Das Nachtessen ist ein wunderschöner Abschluss für einen super Geburtstag, welchen ich so sicher nicht so schnell wieder erleben werden.

Von heute gibts sogar zwei Video-Zusammenschnitte

Drohne:

GoPro: