7. Mai – Letzter Tag in Moorea

Leider ist es bereits so weit, unser letzter Tag in Moorea. Morgen starten wir unsere lange Rückreise. Den letzten Tag wollen wir nochmals richtig entspannen. Nur das Wetter spielt leider nicht ganz so mit, wie wir uns das wünschen würden. Während wir frühstücken regnet es draussen. Nach dem Frühstück gibts eine kleine Shoppingrunde, wir decken uns mit Vanilleschoten ein. Tahiti-Vanille wächst hier auf verschiedenen Inseln, auch in Moorea hatten wir bei unserem letzten Besuch hier eine Vanillefarm besucht. Für uns ist das dann eine schöne Erinnerung, wenn wir zuhause feine Desserts aus den Vanilleschoten zaubern. Wir hoffen, dass wir damit keine Probleme bei der Einreise nach Neuseeland haben, eigentlich dürfen organische Lebensmittel ja nicht eingeführt werden. Gemäss Internet dürfen getrocknete Tahiti-Vanilleschoten allerdings von Französisch Polynesien aus eingeführt werden, sofern sie gut verschlossen und originalverpackt sind. Nach dem Vanille-Kauf gehts wiedermal zum Stand Up Paddeln, viele Möglichkeiten haben wir ja nicht mehr.

Anschliessend legen wir uns auf den Liegestuhl und entspannen.

Nach einer Weile sehen wir ordentliche Regenwolken herbeiziehen. Wir hoffen noch, dass der Regen nicht so stark ausfällt. Kaum gedacht beginnt es aber zu schütten wie aus Kübeln.

Wir suchen Schutz an der Strandbar und nutzen den Regen für eine Glacepause.

Nach einer halben Stunde ist der Spuk dann wieder vorbei und der Himmel klart ein wenig auf. Unsere Strandtücher, welche wir auf dem Liegestuhl gelassen hatten, sind nun einige Kilo schwerer und tropfnass. Zum Glück kann man die hier jederzeit umtauschen und so gibts bald wieder neue Handtücher. Gegen Abend, ordentlich entspannt, machen wir dann einen „Abschieds-Spaziergang“ zu den Delfinen und zu den Schildkröten.

Für den Abend haben wir uns einen Tisch beim Polynesischen Abend reserviert.

Traditionelle Speisen werden im Erdofen gekocht (die Französisch Polynesische Variante des Maori Hangi, welches wir in Neuseeland kennengelernt haben) und anschliessend begleitet von Polynesischer Musik und Tanz gegessen. Bei schönem Wetter wird am Strand gegessen, leider hat es heute viel zu oft geregnet. Somit müssen wir uns mit einem Platz im Restaurant zufrieden geben. Das Essen ist lecker, nur der fermentierte Schwertfisch, den Bastian probiert ist dann wohl doch etwas zu brutal für unseren Schweizer Gaumen. Bei der Polynesischen Show erkennt man dann ziemlich gut, dass die Maori Polynesische Wurzeln haben. Der Tanz der Männer unterscheidet sich kaum von der Maori-Show. Bei den Frauen fällt uns allerdings auf, dass diese hier eher zur Deko und für den „schönen“ Teil des Tanzes zuständig sind, während bei den Maori die Frauen durchaus auch einen Part im Kriegstanz übernommen haben.

Zum Schluss der Show gibt es draussen noch eine Feuershow, welche ebenfalls nochmals sehr beeindruckend ist.

Previous Post
Next Post