3. Mai – Heute nur geniessen

Heute beginnt unser Tag wiedermal mit einem guten Frühstück mit Meeresblick, welch ein guter Start. Nach dem Frühstück besuchen wir zuerst die Delfine und dann die Schildkröten, bei welchen es um 10 Uhr eine Fütterung und zusätzliche Infos geben soll.

Zuerst sehen wir zu, wie die kleineren Schildkröten Octopus zu Fressen bekommen. Dann können wir bei der Krankengymnastik einer deutlich grösseren Schildkröte zuschauen. Sie hatte sich am Nacken verletzt und hat nun deshalb Mühe beim Luft holen an der Wasseroberfläche.

Von der Mitarbeiterin der Auffangstation erfahren wir dann, dass die meisten Schildkröten hier nur für ein paar Wochen sind und dann wieder in die freie Wildbahn zurückkommen. Der Aufenthalt hier soll so kurz wie möglich gehalten werden, damit sich die Tiere auch danach noch in der offenen Lagune zurechtfinden und sich nicht an die Gefangenschaft gewöhnen. Nur einzelne Tiere werden den Rest ihres Lebens in der Auffangstation verbringen müssen, da sie nicht mehr alleine überlebensfähig sind. Nach dem Besuch bei den Schildkröten machen wir uns nun auf den Weg zum Perlenshop in der Nähe unseres Hotels. In Französisch Polynesien gibt es die so genannten Tahiti Perlen, schwarze Perlen, welche nur hier gezüchtet werden. Da morgen mein Geburtstag ist, spendiert mir mein grosszügiger Mann ein Paar Perlenohrringe, welche ich heute aussuchen darf. Aus einer Auswahl von zueinander passenden Perlenpaaren wähle ich die Farbe aus, welche mir am Besten gefällt. Danach werden die Perlen mit Ohrsteckern versehen. Nach dem Perlenshopping verschlägts uns dann wieder auf das Stand up Paddle. Wir finden es sehr gemütlich, ein wenig in der Lagune vor dem Hotel herumzupaddeln. Zum Mittagessen gibts eine Polynesische Sushi Variante, sehr lecker.

Den Nachmittag verbringen wir dann gemütlich auf dem Liegestuhl am Strand. Kurz vor dem Sonnenuntergang machen wir nochmals einen Spaziergang durch die Hotelanlage und besuchen die Delfine.

2. Mai – Wir verlassen Bora Bora in Richtung Moorea

Leider haben wir nur eine Nacht in diesem schönen Häuschen direkt am Strand gebucht, für mehr Nächte wäre dieses Hotel wohl zu teuer gewesen ;-)! Heute reisen wir deshalb bereits wieder weiter. Aber die Anreise zum Flughafen ist schon das nächste Highlight, wir werden mit dem Bootsshuttle des Hotels zum Flughafen gebracht, welcher sich auf einer vorgelagerten Insel befindet. Zum Abschied im Hotel bläst ein Mitarbeiter ins Muschelhorn und ebenfalls auf dem Bootssteg steht ein Ukulelespieler. Auch Bastian versucht sich noch als Muschelhornbläser und es klappt sogar einigermassen.

Danach steigen wir ins Boot und geniessen unsere letzte Fahrt durch Bora Boras Lagune. Ist deutlich gemütlicher so, als mit dem Bus in den Hauptort zu fahren und dort auf den Airport Shuttle umzusteigen.

Nach dem Check in geniessen wir bis zum Boarding noch ein wenig den Blick auf die Lagune. Mit dem Flieger landen wir dann etwa 40 Minuten später in Moorea, der kleinen Schwesterinsel von Tahiti.

Hier waren wir bereits bei unserem letzten Aufenthalt in Französisch Polynesien, nun wollen wir die Insel aber noch ein wenig ausgiebiger erkunden. Mit dem Bus gehts ins Intercontinental Moorea, Highlights dieses Hotels (und Grund wieso wir letztes Mal überhaupt in dieses Hotel kamen) sind ein Dolphin Center sowie eine Meeresschildkröten Auffangstation. Im Dolphin Center leben drei pensionierte US Navy Delfine in einem abgetrennten Teil der Lagune. In der Auffangstation für Meeresschildkröten werden Schildkröten gepflegt, welche mit Verletzungen oder ähnlichem in Französisch Polynesien gefunden werden, immer mit dem Ziel die Schildkröten möglichst schnell wieder in die freie Wildbahn zurückzubringen. Nach unserer Ankunft im Hotel gibts erstmal etwas zu Essen. Danach machen wir beim Concierge noch Reservierungen für die nächsten Tage. Als wir die Rezeption verlassen wollen regnet es in strömen. Trotzdem besuchen wir noch die Delfine, haben aber ziemlich schnell keine Lust mehr, weil der Regen nicht nachlässt. Wir holen den Schirm aus dem Zimmer und machen uns auf den Weg zum Shop auf der anderen Strassenseite, wirklich erfolgreich sind wir allerdings auch hier nicht. Wenigstens hat nun aber der Regen aufgehört und so starten wir nochmals einen Versuch bei den Delfinen, nun ists deutlich besser.

Wir könnten den Tieren ewig beim Schwimmen und Spielen zuschauen, irgendwann gehen wir dann aber doch weiter zu den Meeresschildkröten. Im Vergleich zu Landschildkröten, bei welchen die Fortbewegung ziemlich mühsam aussieht, bewegen sich Meeresschildkröten ziemlich elegant im Wasser.

Nun merken wir allerdings, dass wir heute doch einiges an Streck über die Hotelanlage zurückgelegt haben und unsere Beine ziemlich müde sind. Zum Sonnenuntergang setzen wir uns gemütlich an den Strand und geniessen.

Das anschliessende Nachtessen wird durch Polynesische Klänge von der Show in einem anderen Teils des Restaurants begleitet, was wir ebenfalls sehr geniessen.

1. Mai – Ende der Katamarantour

Nach drei Nächten auf dem Katamaran ist heute leider bereits wieder Schluss damit. Um acht Uhr morgens verlassen wir den Katamaran im Hafen von Vaitape, dem Hauptort von Bora Bora. Auch wenn die Kommunikation mit unseren Mitreisenden aufgrund der Sprachbarriere ein wenig schwierig war ist die Verabschiedung ziemlich herzlich. War wieder eine tolle Zeit auf dem Boot. Bevor wir Bora Bora verlassen, werden wir aber erst noch eine Nacht hier verbringen. Wir dachten wenn wir schon hier sind nutzen wir die Gelegenheit nochmals diese paradiesische Insel ein wenig zu geniessen. Eigentlich sollten wir direkt vom Hafen abgeholt werden, leider hat wohl etwas nicht geklappt und so stehen wir nach einer halben Stunde immer noch dort.

Unser Skipper geht dem Ganzen dann mal nach und nochmals eine knappe halbe Stunde später sind wir dann mit einem Ersatztransport auf dem Weg ins Hotel Intercontinental Le Moana. Die Begrüssung ist wahnsinnig herzlich und zu unserer Überraschung ist sogar unser Zimmer schon bezugsbereit. Die Hotelanlage ist klein, übersichtlich und schön eingewachsen mit Palmen, Bananenstauden und allerhand anderem Grünzeug, was bei uns als Zimmerpflanze durchgehen würde. Wir haben für unsere Nacht in Bora Bora ein Bungalow am Strand gebucht. Nicht ganz so luxuriös wie die Overwaterbungalows dies hier überall gibt, aber unserer Ansicht nach nicht weniger schön.

Ursprünglich hatten wir vor mit dem Fahrrad zum Shopping in den Hauptort zu fahren. Im Hotel erfahren wir allerdings, dass heute wegen Feiertags viele Geschäfte geschlossen sind. Und eigentlich haben wir sowieso viel mehr Lust ein wenig den schönen Strand zu geniessen. Und so legen wir uns erstmal auf die Liegen auf unserer Terrasse direkt am weissen Sandstrand, traumhaft. Erst fürs Mittagessen bewegen wir uns kurz weg, ein paar Meter weiter den Strand entlang ist das Strandrestaurant des Hotels. Nachdem wir unsere aufblasbare Ananas ein wenig ausprobiert haben geniessen wir wieder die Liegen und den Strand.

Zum Sonnenuntergang gehen wir zum Matira Beach, welcher sich neben dem Hotel befindet. Der Matira Beach ist der schönste Strand von Bora Boras Hauptinsel. Hier kann man unglaublich weit in die Lagune hinauslaufen, da das Wasser immer höchstens gerade so über den Bauch geht. Dies ergibt eine riesige blautürkise Lagune. Die Stimmung hier ist sehr angenehm, da heute Feiertag ist sind auch viele Einheimische am Strand und geniessen den schönen Abend.

Danach heissts frischmachen, denn um halb Sieben werden wir heute für unser Nachtessen im Bloody Marys abgeholt. Die Atmosphäre hier in diesem Restaurant ist einfach speziell. Wir kommen ins Restaurant hinein und bekommen als erstes die noch rohen Fisch und Fleischstücke gezeigt, welche heute zur Auswahl stehen.

Diese werden dann grilliert und mit Beilagen serviert. Wir entscheiden uns für eine kleine Vorspeise und Bastian Spicy Tuna und ich Lobster als Hauptgang. Wo sollte man das ausprobieren wenn nicht hier. Die Vorspeise ist schon mal sehr gut. Und der Hauptgang sieht ziemlich spektakulär aus und schmeckt ebenfalls, mal abgesehen davon, dass er Hummer nicht ganz einfach zu essen ist.

An der Bar gönnen wir uns noch einen Drink und lassen so den Abend ausklingen.

30. April – Schnorcheln zum Frühstück

Auf der Suche nach Mantarochen starten wir heute unseren ersten Schnorchelgang in der Lagune von Bora Bora bereits um sieben Uhr, vor dem Frühstück. Um diese Zeit ist es noch ein wenig schwieriger vom Beiboot aus ins Wasser zu springen, aber es lohnt sich definitiv. Die Stimmung ist um diese Zeit speziell

Wir schnorcheln in einem Gebiet, in dem sich häufiger mal Mantarochen aufhalten, da das Wasser hier besonders Planktonhaltig ist und die Mantas sich hier entsprechend gut ernähren können. Wir schnorcheln bereits eine Weile, als der erste unserer Gruppe einen Manta entdeckt. Sofort schwimmen wir zu ihm und folgen dem Manta, bis er in tiefere Gewässer verschwindet. Diese Rochenart ist besonders gross und bewegt sich im Vergleich zu den Stachelrochen von gestern deutlich eleganter durch das Wasser, wahnsinnig beeindruckend. Kurz nach dem ersten Manta finden wir dann auch noch einen zweiten, welcher sogar ziemlich weit nach oben schwimmt, weshalb wir ihn noch besser und grösser sehen können als den ersten. Durch den Plankton ist das Wasser auch dementsprechend trüb.

Nach dem erfolgreichen Schnorchelgang gibts zurück auf dem Katamaran erstmal Frühstück. Danach segeln wir ein Stück weiter die Lagune hinunter bis zu einem Motu, auf welchem wir heute Mittagessen werden. Vor dem Mittagessen gibts aber bereits den nächsten Schnorchelgang. Diesmal sind wir auf der Suche nach Adlerrochen. Von der Form her gleichen diese eher den Mantas als den Stachelrochen, jedoch sind sie deutlich kleiner als die Mantas. Gemäss unserem Skipper John soll es hier Gruppen von 5 bis zu 20 Alderrochen haben, welche gemeinsam durch die Lagune schweben. Leider sehen wir heute aber nur vereinzelte Exemplare, welche höchstes paarweise zusammen schwimmen. Aber auch so sind sie natürlich wunderschön anzuschauen.

Unterwegs begegnen wir auch noch einem Barracuda, wenn man aber mal dessen Zähne gesehen hat, möchte man diesem lieber nicht zu nahe kommen.

Mit der Zeit merken wir, wie die starke Strömung und dagegen anzuschwimmen ziemlich in die Beine und Arme geht. Wir geben deshalb auf und schwimmen zurück zum Katamaran, von wo aus wir schon bald darauf zum Motu aufbrechen, auf welchem wir unser Mittagessen erhalten werden. Dort angekommen spannen wir auf den Liegestühlen am Strand erst mal ein wenig aus. Danach nutzen wir die Zeit bis das Essen bereit ist um Fotos der Lagune zu machen, auch die Drohne kommt wiedermal zum Einsatz.

Zum Zmittag erhalten wir traditionelle einheimische Gerichte, beispielsweise rohen Thunfisch, Fisch-/Poulet-Pfanne und Kokosnusskuchen. Wirklich lecker, und dazu noch mit dieser Aussicht.

Gut verköstigt haben wir nun noch Zeit, den Strand hier ein wenig zu geniessen. Zwischendurch macht sich Bastian nochmals auf den Weg um Adlerrochen zu fotografieren, in der Zwischenzeit ist eine Gruppe mit 7 Rochen aufgetaucht

Irgendwann wirds denn meisten wohl zu langweilig am Strand, so sind Bastian und ich plötzlich alleine dort, alle anderen unserer Gruppe sind zum Katamaran zurückgeschwommen oder mit dem Kanu zurückgepaddelt.

Unser Skipper vergisst uns aber zum Glück nicht und so werden wir dann irgendwann auch noch abgeholt. Schwimmen wäre für uns wohl keine so gute Option gewesen mit Bastians prall gefülltem Fotorucksack. Gemütlich schippern wir anschliessend der Lagune entlang in Richtung der anderen Seite der Hauptinsel. Zwischendurch nutzen einheimische Kanufahrer die stehende Welle hinter unserem Katamaran um mit dem Kanu zu surfen, macht Spass dabei zuzusehen. Ein Stück vor unserem heutigen Nachtankerplatz befindet sich das Bloody Marys, ein weltbekanntes Restaurant, welches schon von etlichen Promis besucht wurde. Vor dem Restaurant steht eine Tafel. auf welcher all die klingend Namen von Promis wie beispielsweise Bill Gates, Marlon Brando, Warren Buffett oder Cameron Diaz stehen, welche bereits mal hier zu Besuch waren. Aber eigentlich ist das Restaurant selbst auch einen Besuch wert, wie ein Sandstrand unter Dach. Als wir am Bootssteg des Bloody Marys vorbeifahren sagt Bastian im Scherz zu Skipper John wir könnten da ja noch einen Drink nehmen. Kaum ausgesprochen ändert John den Kurs des Bootes und steuert auf das Bloody Marys zu. Wir haben 10 Minuten um uns abfahrbereit zu machen, dann gehts mit dem Beiboot zum Drink, tolle Sache. Als wir wieder nach draussen kommen ist es bereits dunkel und so verbringen wir die Nacht hier.

29. April – Bora Bora wir kommen

Wie immer auf Booten haben wir ziemlich gut geschlafen. Das Schaukeln des Schiffs wiegt einem schön in den Schlaf. In der Nacht konnten wir zudem durch das geöffnete Dachfenster die Sterne sehen, besser gehts kaum. Morgens um halb sieben läutet aber bereits unser Wecker, Der Tag auf dem Boot startet früh. Bereits um sieben Uhr gibt es Frühstück, bei wunderschönem Ausblick auf die Lagune. Nach dem Frühstück starten wir unsere Fahrt nach Bora Bora.

Das Meer ist heute ziemlich ruhig, es hat nur sehr langgezogene Wellen, welche ein leichtes Schaukeln ergeben. Wir geniessen die drei Stündige Fahrt auf dem Oberdeck des Katamarans, wir sind in der Zwischenzeit zum Glück ziemlich Seeerprobt und so macht uns das Geschaukel nichts aus. Andere Passagiere sehen da deutlich gequälter aus. Kurz vor dem Eintritt in die Lagune gibts den ersten Schnorchelgang heute. Wir Schnorcheln mit Zitronenhaien und den deutlich kleineren Schwarzspitzenriffhaien.

Kaum im Wasser schwimmt einer der Zitronenhaie direkt auf mich zu, ein ziemlich beängstigendes Gefühl, auch wenn ich weiss, dass die einem eigentlich nichts machen. Das Wasser ist hier ziemlich tief, alleine das ist schon speziell. Ausnahmsweise bin diesmal aber ich die, die kaum mehr aus dem Wasser kommen möchte, echt tolles Gefühl so im tiefen Meer zu schwimmen. Irgendwann müssen wir dann aber doch zurück auf den Katamaran und wir fahren weiter zu unserem heutigen Mittagshalt in der Lagune von Bora Bora. Nach dem Mittagessen bleibt uns viel Zeit um zu schwimmen und Kanu zu fahren. Ich geh also mit dem Kanu los und Bastian packt seine Drohne aus. Schon toll welche Bilder mit der Drohne in der wunderschönen Lagune gemacht werden können. Mit dem Kanu schippere ich gemütlich durch die Lagune, zwischendurch schwimmt immer wieder mal ein Stachelrochen an mir vorbei, einfach traumhaft.

Als nächstes gehts zum Hai- und Rochenfüttern. In der Lagune treffen wir uns mit anderen Booten und füttern die Rochen mit Fisch. Dadurch werden auch Schwarzspitzenriffhaie angezogen. Die Rochen sind ziemlich aufdringlich und so ganz wohl ist mir dabei jeweils nicht. Immerhin weiss ich, dass sie durchaus beissen können, wenn sie wollen und ihr Stachel sogar tödlich sein könnte. Ausserdem ist des doch leicht unangenehm, wenn man plötzlich etwas glitschiges an den Beinen oder den Armen spürt. Bastian hat aber wahnsinnig Freude daran, sowohl am Füttern der Rochen als auch am Fotografieren der Rochen und Haie. Leider ist durch die vielen Leute der Sand aufgewirbelt und die Sicht im Wasser entsprechend schlecht.

Weiter gehts dann wieder auf dem Katamaran zum nächsten Schnorchelspot, heute haben wir ziemlich viel vor. Und so stoppen wir an deinem Ort in der Lagune, wo das Wasser ein wenig tiefer ist. Mit Brotstücken locken wir die schönen Fische an und sie kommen in Scharen.

Da das Wasser tief und die Korallen mit den Fischen entsprechend weit entfernt sind, sieht man die Fischen sonst nicht so gut. Als ich eigentlich schon zurückschwimmen will sehe ich eine Muräne, welche sich den Felsen entlang schlängelt

Und da bin ich dann noch eher froh, dass der Boden so weit von mir entfernt ist. Da die Strömung hier ziemlich stark ist, werde ich langsam müde und schwimme zurück zum Boot, während sich Bastian noch ein wenig länger den Korallen widmet. Anschliessend fahren wir innerhalb der Lagune rund um Bora Bora zu unserem heutigen Ankerplatz für die Nacht. Hier haben wir wunderschöne Aussicht auf den höchsten Berg Bora Boras „Otemanu“ und auf der anderen Seite auf die vielen teuren Hotels auf den vorgelagerten Motus. Egal ob St. Regis oder Four Seasons, Luxushotelketten welche etwas auch sich halten haben hier ein Hotel. Rund um uns herum natürlich die wunderschöne türklisblaue Lagune.

28. April – Jetzt gehts auf den Katamaran

Uns hat unser Hotel in Raiatea sehr gut gefallen, entsprechend traurig sind wir auch, dass wir heute bereits wieder Abschied nehmen müssen, auch wenn wir uns natürlich auf unser weiteres Programm freuen. Nach dem Frühstück geniessen wir erstmal nochmals den Pool direkt vor unserem Zimmer. Wir setzen uns mit den Beinen im Wasser an den Beckenrand, was bei diesen Temperaturen eine willkommene Abkühlung ist.

Irgendwann packt Bastian dann unsere Koffer und wir Checken aus. Allerdings können wir uns danach wieder an den Pool setzen,bis unser Taxi uns abholt. Wir können uns nach der Kälte in Neuseeland richtig schön aufwärmen. Am Mittag werden wir dann abgeholt und zum Hafen von Raiateas Hauptstadt Uturoa gebracht. Dort wartet bereits unser Katamaran auf uns. Unser Skipper John begrüsst uns und zeigt uns unser Zimmer für die nächsten drei Nächte. Wir hatten bereits vor 1 ½ Jahren bei unserem letzten Besuch in Französisch Polynesien eine Katamarankreuzfahrt mit der gleichen Reederei gemacht. Diesesmal haben wir aber den grösseren Katamaran und die Zimmer sind deutlich luxuriöser.

Der Nachteil ist allerdings auch, dass hier doppelt so viele Leute draufpassen wie beim kleineren Boot. Eine sechsköpfige Famile und ein Paar sind bereits an Bord. Wie wir feststellen sind alle aus Frankreich und das Englisch des Skippers ist auch nicht wirklich gut. Scheint so, als wären wir in den nächsten Tagen von ganz viel Französisch umgeben, ziemlich doof, dass ich kein einziges Wort davon verstehe. Bastian hatte sich in den letzten Monaten immerhin die Mühe gemacht ein wenig Französisch zu lernen, wirklich viel versteht aber auch er nicht. Als ihre Kabinen bezogen haben macht der Skipper noch eine kleine Sicherheitseinfühung und allgemeine Information zur Tour. Der Englische Teil ist dabei immer höchstens ein Viertel des französischen Teils. Zum Glück kennen wir die Abläufe bereits, so reichen uns die spärlichen Infos die wir verstehen. Nach der Einführung gibts direkt Mittagessen die Fahrt geht los. Heute erwartet uns nur eine zweistündige Fahrt durch die Lagune von Raiatea nach Taha‘a. Wir fühlen uns direkt wieder wahnsinnig wohl auf dem Katamaran, auf dem Meer unterwegs zu sein gefällt uns einfach.

Unterwegs werden uns dann per Boottaxi noch zwei weitere Passagiere gebracht, welche zu spät mit dem Flieger in Raiatea angekommen sind. Nochmals ein Paar aus Frankreich. Immerhin kann die Frau Englisch und so können wir uns auch mal mit jemand anderem unterhalten. Nach zwei Stunden erreichen wir unseren nächsten Programmpunkt. Wir besuchen einen Korallengarten zwischen zwei Motus (Inseln). Die Motus trennen das Meer von der Lagune und deshalb drückt zwischen den zwei Motus Wasser in die Lagune. Dies ergibt eine Strömung zwischen den Motus. Man geht zuerst zu Fuss vom einen Ende der Insel zum anderen.

Dort steigt man ins Wasser und lässt sich durch den Korallengarten zum Startpunkt zurücktreiben. Wunderschön die Fische und Korallen, welche man hier überall entdecken kann.

Nach dem Schnorcheln können wir uns bei einer Tasse Tee erholen. Danach geht die Fahrt weiter, wieder ein Stück zurück. Dort gehen wir in der Lagune vor Taha‘a für diese Nacht vor Anker.

Nach dem Nachtessen sind Bastian und ich bereits so müde, dass wir bereits um 9 ins Bett gehen.

27. April – Weiter gehts nach Raiatea

Nach zwei Nächten ist unsere Zeit in Tahiti vorerst bereits wieder vorbei. Heute gehts weiter nach Raiatea, wo morgen unsere Katamarankreuzfahrt starten wird. Nach dem Ausschlafen und Frühstücken bleibt also nur noch Zeit zum Packen und vor dem Mittag werden wir dann schon wieder abgeholt. Zurück gehts zum Flughafen nach Papeete. Heute aber nur ein Inlandflug, deshalb ist die ganze Kontrolle deutlich entspannter. Im Gegensatz zu den anderen Inseln, wo die Inlandfluglinie Air Tahiti startet, wird hier aber sogar noch ein Sicherheitscheck durchgeführt. Nach einer Stunde Wartezeit ist der Flieger dann bereit fürs Boarding. Beim Flieger handelt es sich um eine Propellermaschine, Sitzplatzzuteilungen gibts keine. Während des Flugs wird ein einheimischer Ananassaft serviert und nach etwas über einer halben Stunde sind wir bereits in Raiatea. Sowas wie Gepäckbänder gibts hier nicht, das Gepäck wird einfach auch einer Ablage bereitgestellt. Danach werden wir in unser heutiges Hotel, die Villa Ixora, gebracht.

Das Hotel besteht aus nur ein paar wenigen Zimmern, welche echt schön eingerichtet sind. Dazu gibts ein Restaurant, welches gemäss Trip Advisor auch von Einheimischen viel besucht wird, was sicher immer ein gutes Zeichen ist. Wir bringen kurz unser Gepäck zum Zimmer und machen uns dann bereits auf den Weg. Wir leihen uns ein Velo des Hotels und fahren damit in den Hauptort Raiateas, Uturoa.

In Raiatea sind wir bereits bei unserer letzten Reise hier mit dem Katamaran vorbeigekommen und haben einige Läden entdeckt, welch wir heute nochmals besuchen möchten. Einzige Errungenschaft bleiben aber schlussendlich ein paar Boardshorts für Bastian und einige Flaschen Wasser. Auch wenn die Sonne nicht die ganze Zeit scheint ist es ziemlich warm und wir kommen ordentlich ins schwitzen, auf der Velofahrt sowieso. Als wir zurück im Hotel sind springen wir deshalb als erstes in den Pool um uns abzukühlen. Danach liegen wir bis fast zum Nachtessen am Pool und geniessen die Wärme. Vom Znacht hier haben wir aufgrund der Bewertungen einiges erwartet und tatsächlich, das Essen ist extrem gut, die Erwartungen wurden noch übertroffen.

Nachdem wir noch eine Weile am Meer sitzen und die Stille geniessen ists wiedermal Zeit um Fotos zu bearbeiten bzw. den Blog nachzuführen, da wir die nächsten vier Tage auf dem Meer kein Internet haben werden.

26. April – Erkundungstour auf Tahiti

Nach unserer ersten Nacht in Tahiti wachen wir einigermassen erholt auf, doch ziemlich angenehm so ein richtiges Bett. Nun freuen wir uns, das Hotelgelände zu erkunden. Als wir gestern ankamen war es ja bereits dunkel.

Nach einem guten Frühstück spazieren wir zum Strand und geniessen erstmal die Surferwellen am Korallenriff anzuschauen. Danach machen wir eine kurze Shoppingtour im Einkaufszentrum in der Nähe des Hotels und legen uns anschliessend an den Strand. Für den Nachmittag haben wir eine Tahiti-Erkundungstour gebucht. Als wir das letzte mal in Tahiti waren haben wir ebenfalls zwei Nächte hier verbracht (in einem anderen Hotel) und haben von der Insel selbst nichts gesehen. Das wollen wir diesmal ändern. Wir haben uns auch kurz überlegt ein Auto zu mieten und selbst auch Erkundungstour zu gehen. Allerdings haben wir dafür zu wenig Zeit, immerhin verbringen wir nur zwei Nächte hier. Als wir am Nachmittag darauf warten abgeholt zu werden sind wir mässig begeistert, als wir einen total gefüllten Reisecar anfahren sehen. Eigentlich hatten wir uns eher auf eine Tour im Pick-up eingestellt, wie wir das auf anderen Inseln auch schon hatten. Zu allem Überfluss stellen wir dann auch noch fest, dass alle anderen Teilnehmer der Tour von einem Kreuzfahrtschiff kommen, welches gerade in Papeete im Hafen liegt. Die Tour führt einmal rund um die grössere Insel Tahitis, Tahiti Nui, An verschiedenen Orten und Aussichtspunkten halten wir an und steigen aus um Fotos zu machen.

Irgendwie ist die Tour aber ziemlich stressig, gerade viel Zeit die Umgebung zu geniessen bleibt einem nicht. Während der Fahrt versorgt uns der Fahrer pausenlos mit Informationen, allerdings sind wir nicht bei allem sicher ob es wirklich stimmt, er scheint gerne ein wenig zu übertreiben. Zum Schluss stehen wir dann in Papeete noch ziemlich lange im Stau und als wir zurück im Hotel sind ist es bereits dunkel. Jetzt noch Nachtessen und danach nur noch ins Bett. Auch wenn die Tour ganz und gar nicht das war, was wir erwartet hatten sind wir doch froh, auch mal mehr von der Insel gesehen zu haben als nur den Flughafen und das Hotel. Und wirkliche Alternativen hatten wir sowieso nicht.

26. April/25. April – Goodbye New Zealand, jetzt gehts an die Wärme

Nun ist unsere letzte Nacht im Camper vorbei. Am Morgen packen wir noch die restlichen Sachen in unsere Koffer und machen den Camper abgabebereit. Zum Glück haben wir ein Drop&Go Paket abgeschlossen, das heisst wir müssen den Camper nicht reinigen sondern nur gerade den Toiletten- und den Abwassertank leeren. Trotzdem zieht sich das Ganze dann ein wenig, bis wir dann auch alle Schränke nochmals kontrolliert haben. Unsere Kofferwaage ist auf wundersame Weise verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt, nun ja, irgendwo wir sie dann schon wieder auftauchen. Da wir nichts mehr zu Essen haben machen wir den ersten Halt bei McDonalds wo wir uns erstmal einen Kaffee und ein Frühstück holen, dies verbessert die allgemeine Stimmung im Camper deutlich ;-)! Nach einem Tankstopp gehts danach zur Camperabgabestation. Für die eigentlichen 15 Minuten Fahrtweg haben wir schlussendlich doch über eine Stunde benötigt, zum Glück sind wir früh dran. Die Camperabgabe läuft dann ziemlich reibungslos und schnell, alles in Ordnung. Ein Shuttle bringt uns danach zum Flughafen und schlussendlich sind wir schon 4 Stunden vor Abflug hier. Nachdem wir das Gepäck losgeworden sind und unser Handgepäck umgepackt haben (hier wird das Handgepäck gewogen und Bastian war mit seinem 15 kg Rucksack doch ein Stück über den erlaubten 10 kg) gehen wir direkt durch den Sicherheitscheck in die Abflughalle. Hier schlendern wir ein wenig durch die Läden und gönnen uns danach wiedermal eine Portion Sushi und widmen uns unserem Blog bzw. unseren Fotos. Wir merken, dass wir in der Zwischenzeit deutlich entspannter sind, vom allgemeinen Stress am Flughafen lassen wir uns kaum anstecken. Ziemlich pünktlich um 15 Uhr können wir dann unseren Air Tahiti Nui nach Papeete besteigen.

Weil wir mit einer Französisch Polynesischen Fluggesellschaft fliegen erwartet und bereits beim Einsteigen in den Flieger viel Polynesisches. Beispielsweise erhalten wir eine Tiare-Blüte, Französisch Polynesiens „Nationalblüte“, welche gleichzeitig auch Logo der Fluggesellschaft ist. Die Blüte wird traditionellerweise hinters Ohr geklemmt, bei Frauen eine offene Blüte, bei Männern eine geschlossene Blüte. Schon der Duft dieser Blüte lässt wunderschöne Erinnerungen an unsere letzten Ferien in Französisch Polynesien aufkommen. Und sogar das Essen im Flieger ist ziemlich gut.

Nach ca. 4 ½ Stunden Flug landen wir um kurz vor 11 Uhr in der Nacht in Tahiti. Da wir die Datumsgrenze überflogen haben ist nun wieder Mittwoch, obwohl wir am Donnerstag in Auckland abgeflogen sind, ziemlich verwirrend! Als wir aus dem Flugzeug steigen ist es mitten in der Nacht immer noch 29 Grad warm und die Luft hat einen hohen Feuchtigkeitsgrad, richtig schön tropisch, wie wirs mögen. Nachdem wir unser Gepäck erhalten haben gehts mit dem Transferbus auf ziemlich direktem Weg in unser Hotel, das Le Meridien, welches nicht wahnsinnig weit weg vom Flughafen ist. Wir haben eine Zeitverschiebung von 22 Stunden, das heisst effektiv merken wir 2 Stunden, was also durchaus verkraftbar ist. Obwohl in Auckland erst 10 Uhr wäre sind wir ziemlich müde, als wir um Mitternacht endlich ins Hotel kommen. Wir freuen uns auf ein richtiges Bett und darauf, in der Nacht nicht zu frieren.

25. April – Vorbereitung zur Weiterreise

Heute ist ANZAC-Day (Gedenktag für die gefallenen Soldaten in der Schlackt von Gallipolli im ersten Weltkrieg). Da dies in Neuseeland einer der wichtigsten Feiertage ist, haben heute viele Neuseeländer frei und treffen sich am Strand. Bereits am frühen Morgen ist deutlich mehr los am Strand neben unserem Camping als die letzten Tage. Da wir unsere Kaffeemaschine bereits gestern, mit unserem Gepäck das wir hier lassen, nach Auckland gebracht haben gehen wir heute ins Cafe neben unserem Campingplatz frühstücken.

Für Bastian gibts somit wiedermal ein pochiertes Ei. Danach machen wir uns abfahrtbereit. Damit wir morgen für die Fahrt zur Camperabgabe nicht durch Auckland fahren müssen, wo wir beim letzten Mal extrem lange im Stau standen wollen wir heute innerhalb von Auckland den Campingplatz wechseln. Der Camping ist nur 15 Minuten von der Camperabgabe entfernt und liegt ein wenig speziell, mitten in einem Wohngebiet. Kurz überlegen wir uns heute nochmals in die Innenstadt zu fahren, dann beschliessen wir uns aber uns heute einen gemütlichen Tag auf dem Camping zu gönnen, die Sonne hier zu geniessen. So haben wir auch genügend Zeit unsere Koffer zu packen. So ganz wohl fühlen wir uns auf diesem Camping nicht, aber für eine Nacht wirds schon gehen.