9. Juni – Über den Dreibündenstein nach Feldis

Heute haben wir eine Wanderung auf dem Programm welche ich bereits aus meiner Kindheit kenne und welche für uns jedes Jahr mindestens einmal sein muss, die Rundwanderung von Brambrüesch über den Dreibündenstein nach Feldis. Für die Anreise benötigen wir nichtmal das Auto, von uns Zuhause sinds gerade einmal 5 Minuten mit dem Velo zur Talstation der Brambrüeschbahn. Mit der Gondelbahn gehts zuerst aufs Känzeli, danach mit den kleinen 4-er Gondeln nach Brambrüesch, auf unseren Churer Hausberg. Hier startet unsere Wanderung. Wiedermal gehts zum Start steil bergauf, der Puls wird also schon zum Start ordentlich in die Höhe getrieben. Es würde auch eine „gemütlichere“ Variante für den ersten Teil geben, aber wieso auch ;-)! Bei unserer Variante auf unserer Variante liegen zudem die Spundisköpfe, einem Aussichtspunkt mit wunderschönem Blick ins Churer Rheintal.

Über die Skipiste gehts weiter zur Talstation der Sesselbahn Hühnerköpfe und der Bahn entlang zu deren Bergstation, wo wir den höchsten Punkt unserer heutigen Wanderung erreichen. Deshalb gibts nun erstmal etwas zu essen. Bastian nutzt die Möglichkeit auch noch für ein paar Drohnenaufnahmen.

Von da aus sinds dann nur noch wenige Minuten bis zum Dreibündenstein. Mit einem Stein wird der einzige dreifache Grenzpunkt des ehemaligen Freistaats der Drei Bünde markiert, es handelt sich somit um einen historischen Ort der Bündner Geschichte.

Nach einem kurzen Fotostopp beim Stein gehts Weiter in Richtung Feldis. Nachdem wir eine Hochebene überquert haben gehts weiter hinunter zur Emser Alp und von da aus weiter zur Feldiser Alp.

Die Landschaft fasziniert uns jedesmal wieder. Von der Feldiser Alp gehts über einen gut ausgebauten Weg an verschiedenen Maiensässen und Alphütten hinunter nach Feldis. Unser Timing heute ist super, denn kurz nachdem wir bei der Bergstation der Luftseilbahn Rhäzüns-Feldis eintreffen fährt die Gondel auch schon los. Die Bahn fährt dem Fels entlang, hoch über dem Rhein nach Rhäzüns. Als wir auf an der Talstation auf den Bus warten, haben wir dann auch endlich Zeit unsere Früchte zu essen, welche wir bis jetzt mitgetragen haben. Mit dem Bus gehts dann zurück nach Chur und mit dem Velo wieder nach Hause. Obwohl die Wanderung eher zu den kürzeren gehört, sind wir ordentlich geschafft.

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