4. April – Überraschend sehenswerte Touristenattraktion

Heute ist das Wetter als wir aufstehen einigermassen freundlich und wir geniessen unser Frühstück ausnahmsweise mal draussen, wenn auch mit Jacke, die Kulisse hier ist einfach zu schön um den Kaffee im Camper zu trinken.

Nach dem Frühstück mit Aussicht machen wir uns auf dem Weg Richtung Westport und danach weg von der Küste in Richtung Nelson. Die Küstenstrasse zwischen Greymouth und Westport soll als eine der schönsten weltweit gelten und tatsächlich sind wir ziemlich beeindruckt von der wunderschönen Strecke, teilweise direkt am Meer, teilweise gefühlt mitten durch den Regenwald.

Wir finden es allgemein sehr spannend zu sehen, wie schnell sich die Vegetation hier verändert, einmal tiefer Regenwald, kurz darauf Nadelbäume oder beispielsweise in Wanaka richtig herbstliche, verfärbte Laubbäume. Auch die Landschaft hat immer wieder etwas Neues zu bieten, mal eine felsige Küste, dann wieder Sandstrand, mal kurvige Bergstrasse mit Blick auf Berge und kurz darauf wieder flache und gerade Strecken, langweilig wirds definitiv nicht.

Die erste Zwischenstation auf unserem Weg ist bereits kurz nach der Abfahrt bei den Pancake Rocks, wieder eine Touristenattraktion und unsere Erwartungen sind aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen mit solchen Orte (z.B. Moeraki Boulders) nicht übertrieben hoch. Die Pancake Rocks sind Steinformationen welche aussehen wie gestapelte Pfannkuchen. Dies alleine wäre ja hübsch anzusehen, aber noch nicht so speziell. Das tolle daran sind die Blowholes. Wasser drückt sich an zahlreichen Felsnase, in Höhen und Ausspühlungen und drückt zurückfliessendes Wasser und durchströmende Luft durch enge Rohren im Felsen, was oberhalb der Felsen als Blowholes sicht- und durch starkes Zischen in der Luft hörbar wird. Hier zeigt sich die Kraft der Tasmansee. Wir hätten noch ewig zuschauen können, können uns aber dann doch losreissen, bevor es beginnt zu regnen und fahren weiter.

Nächster Halt (neben einigen Fotostopps am Strassenrand) ist eine Seehundkolonie kurz vor Westport. Auch hier könnten wir wieder ewig zuschauen, wie die jungen Seehunde unbeholfen über die grossen Steine hüpfen.

Anschliessend gehts weiter, weg von der Küste, in Richtung Abel Tasman Nationalpark. Da die gesamte Strecke für heute zu weit ist, übernachten wir unterwegs auf einem Campingplatz in Murchison. Direkt am Fluss, damit Bastian wiedermal ein wenig fischen kann.

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