3. April – Und weiter gehts mit Regen

Was für eine laute Nacht, seit dem Abend hats immer wieder stark geregnet, zwischendurch noch kombiniert mit starken Gewittern. Unsere Sachen von gestern sind im Camper natürlich kein Stück getrocknet und die Fenster sind stark angelaufen. Trotzdem erkennen wir, dass es wenigstens ein klein wenig freundlicher scheint als noch in der Nacht. Ursprünglich hatten wir den Camping in Okarito ausgesucht um direkt am Morgen früh eine Bootstour durch die Lagune zu machen. Aber bereits gestern hatten wir erfahren, dass das Wetter keine Tour zulassen würde. Und so machen wir uns wenigstens noch kurz zu Fuss auf den Weg, die Gegend ein wenig zu erkunden, nachdem wir am Vorabend nach unserer Ankunft den Camper kaum mehr verlassen hatten. Und siehe da, wir haben da ein echt schönes Fleckchen Erde gefunden mit riesigem Strand und vielen verschiedenen Vögeln.

Auch Kiwis solls hier im Busch haben, haben wir aber leider nicht gesehen.

Trotzdem machen wir uns auf den Weg, weiter Richtung Norden. Immer wieder fahren wir im Regen, zwischendurch gibts aber auch immer wieder mal ziemlich sonnige Abschnitte. Unseren heutigen Mittagshalt machen wir in Hokitika, schon der Name des Ortes hat uns gefallen.

Am Strand geniessen wir unser Sandwich, dann gehts weiter zum heutigen Highlight (jedenfalls für mich), dem National Kiwi Centre in Hokitika. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Kiwis in freier Natur zu sehen bekommen scheinen doch ziemlich klein zu sein, also wollen wir diese Chance nutzen, überhaupt echte Kiwis zu sehen. Das Center ist zwar ziemlich klein, uns reichen aber auch die zwei Kiwis, welch in einem abgedunkelten Terrarium zuhause sind und munter hin und her spurten. Sie sind viel grösser, als ich sie mir vorgestellt hatte und sehen irgendwie komisch aus, so ohne Flügel. Aber für mich hat sich der Besuch definitiv gelohnt.

Weiter gehts zum heutigen Campingplatz kurz nach Greymouth in Rapahoe. Diesmal haben wir wiedermal ein echtes Schmuckstück erwischt, direkt am Strand, die Aufteilung und Einrichtungen irgendwie sehr eigen, aber deshalb auch speziell. Leider wurde der Camping in den letzten zwei Monaten von zwei Zyklonen heimgesucht und ist deshalb ein wenig unordentlich, was uns aber kein Bisschen stört. Wir nutzen den schönen Strand für einen kleinen Spaziergang, danach tobt sich Bastian ordentlich mit der Drohne und er Kamera aus.

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