10. April – Regentag in Richtung Norden

Bereits gestern Abend hat es begonnen zu regnen und dann auch die ganze Nacht nur noch selten aufgehört. Zwischendurch gabs auch mal noch ein Gewitter. Die Nacht also im Vergleich zu Wellington wieder ohne Verkehrslärm, dafür sonst laut. Aufstehen ist so dann auch wiedermal nicht sonderlich angenehm.

Nach einem Kaffee gehts dann aber trotzdem los. Und der erste Teil der Strecke hats ziemlich in sich. Eine Bergstrecke, welche nicht für „long Vehicles“ geeignet ist, natürlich lassen wir uns davon nicht beeindrucken und fahren weiter. Die Strasse wird immer enger und zwischendurch liegen auch schon mal halbe umgestürzte Bäume oder herabgestürzte Felsbrocken auf der Strasse und die Strasse verwandelt sich teilweise in einen Bach, weils immer noch ziemlich stark regnet und stürmt. Wir hoffen, dass trotz der Folgen des Sturms die gesamte Strecke befahrbar ist und wir nicht kurz vor dem Ende umdrehen müssen. Schlussendlich kommen wir zum Glück wohlbehalten auf der anderen Seite an, wäre ja langweilig gewesen, die ein wenig längere Strecke über den Highway zu fahren.

Wir fahren weiter nach Norden mit dem Ziel Tongariro National Park. Dort wollen wir morgen eine Wanderung, den Tongariro Alpine Crossing machen. Wir haben uns schon einen Campingplatz mit Shuttle zur Wanderung ausgesucht. Kurz davor haben wir mal wieder WIFI Empfang und prüfen das Wetter und hoffen, dass es für morgen besser aussieht als heute. Leider ganz im Gegenteil, für die Nacht ist sogar weit herunter Schnee angesagt, also keine Chance auf die Wanderung morgen. Obwohl es bereits halb vier ist, beschliessen wir spontan noch zwei weitere Stunden nach Rotorua weiterzufahren und in ein paar Tagen nochmals einen Versuch zu starten. Wir suchen uns am iPad einen geeigneten Campingplatz, machen einen Fahrerwechsel und fahren dann weiter. Die Fahrt ist auch weiterhin von Regen und Wind geprägt. Erst als wir zum Lake Taupo kommen wirds zwischendurch auch mal ein wenig klarer.

Eine weitere Stunde später sind wir dann bei unserer heutigen Übernachtungsmöglichkeit, einem Platz hinter einer Taverne. Nicht besonders schön, aber nahe an Wai-o-Tapu, unserem ersten Ziel morgen, gelegen. Da es sich hier um ein Geothermales gebiet handelt riecht alles ziemlich nach Schwefel und immer wieder sieht mans irgendwo aus dem Boden rauchen, sogar auf dem Parkplatz neben unserem Camper.

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