20. März – Camper-Neulinge

Nach unserer ersten Nacht in Neuseeland startet unsere Campingtour. Das Wetter könnte nicht besser sein, strahlend blauer Himmel und angenehm warm, so haben wir uns das vorgestellt. Mehr oder weniger ausgeschlafen gönnen wir uns erstmals einen Kaffe, wir hatten gehört, dass Neuseeland eine gute Kaffekultur zu bieten hat, und wurden nicht enttäuscht. Ein guter Kaffe in der Sonne, so können Ferien beginnen.

Frisch gestärkt machen wir uns auf den Weg zur Campervermietung und nach einer kurzen Einführung gehts auch schon los. Zuerst muss unsere ganzes Gepäck in die wenigen Kästen verstaut werden, ist wohl eine Wissenschaft für sich, wie das alles sicher versorgt wird, ohne dass bei der Fahrt nicht alles durch den Camper fliegt. Danach fahren wir los, ein 3 ½ Tonnen schwerer Campervan mit Automatikgetriebe im Linksverkehr ist dann doch ein wenig anders zu fahren als unser kleiner Fiat Punkto mit Schaltgetriebe. Daran werden wir uns in den nächsten 5 ½ Wochen aber sicher auch noch gewöhnen.

Nach dem ersten grossen Einkauf und nachdem alles sicher im Camper verstaut ist machen wir uns auf den Weg zum ersten Campingplatz. Für den ersten Tag haben wir uns nur eine kurze Strecke vorgenommen. Wir möchten uns erstmal ein wenig von der Reise erholen und den Jetlag ausschlafen. Wir fahren deshalb auf die Banks Peninsula, eine Halbinsel direkt vor Christchurch. Dort wählen wir einen Campingplatz direkt am Meer in Duvauchelle in der Akaroa Bucht.

Nun haben wir auch Zeit unser Ordnungs-Konzept im Camper noch ein wenig zu optimieren. Nach einem feinen Outdoor-Znacht (dick eingepackt, da es hier am Abend doch schon ziemlich kalt wird, aber immerhin) schauen wir noch ein wenig in die Sterne. Unglaublich wie gut die Milchstrasse hier zu sehen ist. Die Milchstrasse ist auf der Südhalbkugel grundsätzlich besser zu sehen, im Moment ist zudem das galaktische Zentrum besser zu sehen. Dazu kommt die saubere und klare Luft in Neuseeland und die geringe Luftverschmutzung.

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