31. März – Roys Peak

Nachdem wir in den letzten Tagen eher kleiner Spaziergänge unternommen haben, wollen wir heute endlich unsere erste ein wenig grössere Wanderung unternehmen. Da wir gehört hatten, dass am Aussichtspunkt des Roys Peak jeweils ziemlich viel los sein soll, wollen wir am Morgen früh starten und stellen dafür ausnahmsweise sogar den Wecker. Nach einem kurzen Frühstück im Bett (ich hatte den Kaffee bitter nötig, um überhaupt wach zu werden). Als wir beim Parkplatz für den Track zum Roys Peak ankommen zieht gerade eine Regenwand an. Wir entscheiden uns spontan, doch zuerst einzukaufen und wiedermal in die Autowerkstatt zu fahren (wir kämpfen immer noch mit „Ad blue“, die Warnung war nach dem Auffüllen nicht verschwunden) und zu hoffen, dass das Wetter danach besser ist. Als wir alles erledigt haben fahren wir wieder zum Parkplatz und tatsächlich sieht das Wetter nun deutlich besser aus. Beim Start ist angeschrieben, dass die Wanderung 6 Stunden dauert, eigentlich nicht gerade das, was ich mir unter einem gemütlichen Einstieg vorstelle, aber da muss ich jetzt wohl durch. Die ersten Kilometer sind extrem steil und wir irgendwie weniger gut im Training als auch schon.

Natürlich beissen wir aber durch und geben ordentlich Gas, wir sind nicht die einzigen die ein wenig leiden und uns gehts immer noch deutlich besser als anderen, welche wir unterwegs überholen. Beim Aussichtspunkt angekommen (wir haben am Schluss festgestellt, dass es bis zum Roys Peak noch ein kleines Stück weitergegangen wäre, aber der Aussichtspunkt war, was wir uns vorgestellt hatten) gönnten wir uns erstmal einen Zmittag, die Aussicht über den Lake Wanaka von hier oben ist unglaublich.

Danach war Fotoshooting/Drohnenshooting angesagt. Tatsächlich muss man, je nach Zeitpunkt anstehen um Fotos beim Aussichtspunkt machen zu können. Wir legen uns also einen Plan zurecht um unsere Zeit vorne möglichst effizient nutzen zu können. Als wir an der Reihe sind, gehst dann ziemlich schnell, was gar nicht so einfach ist mit Drohne, zwei verschiedenen Kameras, GoPro und iPhones. Bastian hat kürzlich bei der Drohne die Funktion des „Dronies“ entdeckt (Drohne startet wie beim Selfie und fliegt dann, mit gleichem Fixpunkt immer weiter weg), unglaublich dämlich aber deshalb um so lustiger und der Aussichtspunkt natürlich der perfekte Ort dafür.

Danach gehts wieder runter, in die Richtung gehts deutlich leichter. Nun können wir auch die schöne Aussicht, welche man während der ganzen Strecke hat, deutlich besser geniessen als beim Weg hoch. Zum Schluss geht dann aber auch der Weg runter doch noch ordentlich in die Oberschenkelmuskeln. Zurück beim Camping ist dann nur noch relaxen angesagt.

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